
Im Jahr 2006 wurden in Berlin bereits 7,5 Prozent des gesamten Bruttosozialprodukts mit Touristen erwirtschaftet. So viel erbrachten Bauwirtschaft, Maschinenbau und Fahrzeugbau zusammen.
In den kommenden drei bis vier Jahren wird diese Zahl um 20000 steigen, sagte gestern Dieter Puchta, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank Berlin. Puchta erwartet, dass der Tourismus-Umsatz in den kommenden Jahren jährlich um 3 bis 3,5 Prozent wächst.
In diesem Jahr werden an der Spree etwa 17,5 Millionen Übernachtungen in den 90000 Hotelbetten erwartet, ein Plus von fast zehn Prozent gegenüber dem WM-Jahr 2006. Im Schnitt bleiben Besucher 2,3 Tage.
Diese Hotelgäste, so eine gestern von der BTM präsentierte Studie, haben im Jahr 2006 gut drei Milliarden Euro in der Stadt ausgegeben. Die 132 Millionen Tagesgäste brachten im Jahr 2006 weitere 4,5 Milliarden Euro in die Stadt, eine weitere Milliarde die Besucher, die bei Verwandten oder Bekannten privat nächtigten. Laut Puchta brachten die Touristen der Stadt rund eine Milliarde Euro an Steuern ein. (Quelle: Tagesspiegel vom 17.11.2007)
Vor dem Hintergrund der besonderen touristischen Bedeutung des Spandauer Vorstadt für die Gesamtstadt Berlin darf in den Bebauungsplänen insbesondere keine Beschränkung der Zulässigkeit von Gaststätten nach der Fläche oder der Anzahl der Plätze erfolgen. Wir lehnen es in diesem Sinne ab, dass insbesondere in Mischgebieten allgemein zulässige Schank- und Speisewirtschaften nur in Ausnahmefällen zulässig sein sollen.
(Stellungnahme der IHK Berlin zu den Bebauungsplänen für die Spandauer Vorstadt vom 01.12.2006)
siehe auch: Touristifizierung in der Spandauer Vorstadt
2007-11-18

Fühlen sich doch nicht so wohl…
“Wenn es irgendwo ein Epizentrum der jungen, kreativen, internationalen Szene in Berlin gibt, dann hier. Am Hackeschen Markt sitzen Musiklabels, Agenturen, Modemacher – Anziehungspunkt für eine ausgehwillige, kulturbeflissene Jeunesse dorée, die sich Tag und Nacht durch die enge Rosenthaler Straße schiebt. Grüntuch Ernst fühlen sich in dieser Kulisse offensichtlich wohl.”(www.baunetz.de)

Gemeinsam mit der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) finanzierte die Bassmann Bau AG die Blockrandbebauung auf dem brachliegenden Areal gegenüber der Hackeschen Höfe.
Das Gebäude Hackescher Markt 1 ist schon wieder eingerüstet und im Moment leer - das British Council ausgezogen.
Der Neubau wurde erst 1999 fertiggestellt und jetzt muß schon wieder “gebaut” werden?







