
Nein, es war kein verzweifelter Autobesitzer aus der Auguststraße, der hier im Hof des Theaterhauses Mitte “parkt” - der Trabi stammt aus einer Installation von Hironari Kubota zum Festival Japan Now.
Hoffentlich waren heute viele Berliner Verkehrsplaner bei der Veranstaltung: “Shared Space” - der Weg zu einer neuen urbanen Mobilität.
Das Konzept des “Shared Space” sieht vor, die Trennung der verschiedenen Verkehrsarten (FußgängerInnen, Fahrräder, Autos) aufzuheben und fast völlig auf vorgeschriebene Verkehrsregelungen (Schilder, Markierungen, Ampeln) zu verzichten.
Ziel ist es, den VerkehrsteilnehmerInnen mehr Eigenverantwortung und Flexibilität im Umgang miteinander zu ermöglichen.
Shared Space geht auf den niederländischen Verkehrswissenschaftler Hans Monderman zurück, der für heute zu einer Veranstaltung nach Berlin eingeladen war.
Reglementierende Hilfsmittel wie Ampeln oder Schilder werden durch bauliche Umgestaltungen ersetzt. Stadt-Strasse gewinnt ihre Qualität als öffentlicher Raum, als Ort der Begegnung zurück.
Am besten: autofrei leben!
2007-10-26
