
Da Microsoft zunehmend Marktanteile verliert, engagiert sich der Konzern immer stärker im Bildungsbereich: die Kinder von heute sind die Kunden von morgen, denken da die Marketingexperten …
2008-02-16

Das aggressive Marktverhalten Microsofts hat dazu geführt, dass sich das Unternehmen mit vielen Klagen von Konkurrenten auseinandersetzen muss.

Dabei sind viele Open Source-Produkte einfach besser:
Der freie Browser Firefox schlägt weitere Nutzerkreise in seinen Bann.
Mit 34,2 Prozent Anteil am deutschen Browser-Kuchen legt der Browser Firefox erneut an Nutzern zu … (Stand:14.02.2008)
Kostenloses Alternative zur Microsoft Office
Mit OpenOffice.org erhalten Sie ein komplettes Office-Paket, welches der Microsoft Office in nichts nachsteht. Es ist eine freie Office-Variante mit einer einfachen und unkomplizierten Lizenzhandhabung - und darüber hinaus Open Source. Die Software besteht aus den Komponenten Textverarbeitung, Tabellenkalkulaton, Präsentations-Software und Zeichen-Programm.
Das Open-Source-Betriebssystem Linux ist nicht nur im deutschen öffentlichen Dienst auf dem Vormarsch.

am 22. Sep. 2008
Nunja, soll das eine Kritik sein?
Was klassifizieren sie bitte als “aggressives Marktverhalten”, etwa die gescheiterte Yahoo Übernahme? Und Firefox möge vielleicht OpenSource sein, wird aber die Mozilla Foundation von Microsofts zur Zeit mächtigsten Gegner gesponsort: Google. Im Gegenzug ist Google dafür die default Suchmaschine. Achja statt Microsoft ist Google nun bei Yahoo eingestiegen.
Das Branchenriesen im Bildungssektor aktiv sind ist zudem weder was neues noch “aggressives Marktverhalten”: da sich die Investitionen in die Jugend erst Jahre später auszahlen, aggressiv würde bedeuten das Microsoft in die Schulen geht und versucht den Schülern dort Windows oder was auch immer zu verticken. Da finde ich RedBull Minis vor Schulen irgendwie aggressiver.
Aber wenn wir schon beim Thema Bildungsprogramme von Branchenriesen sind: Zu nennen wären da “IBM Kidsmart” (seit 2001)
die “Sun Educational Services” (seit 1994) [naja schon nen guter Unterschied, weil man hier noch Unmengen an Geld bezahlen muss], vergessen wir Disney nicht mit Mickey Mouse Schulzeug Merchandise schon seit Ewigkeiten in Schulen präsent. Wussten sie übrigens das der Stern den Wettbewerb “Jugend forscht” ins leben gerufen hat? (1965) Sie hatten im ITG unterricht auch bestimmt mit Borland Produkten gearbeitet?
Das OpenOffice auch nur annährend mit Microsoft Office mithalten kann möchte ich dann auch noch bezweifeln. - Sicher bekommen sie eine funktionsfähige Office Suite, ist aber vorallem in Punkto Rechtschreibung und Übersichtlichkeit dem Original weit hinterlegen, der einzige Pluspunkt ist das erstellen von PDF’s im Programm. Leute die aber PDF Printer besitzen, können allerdings über diese spärliche PDF Funktion von OOorg nur lächeln. Das Zeichenprogramm von OO ist btw der letzte Husten. - Da kann man gleich bei Paint bleiben.
Und Linux wird vorallem dank der OpenSource Gemeinde doch immer ein Nischendasein auf dem Desktop fristen. Das Lizensmodell von gängigen Distributionen ist einfach zu kompliziert und das Securitymodel antiquitiert. Zudem die ständigen Zickerein der Entwickler untereinander lassen vorallem Diskontinuität vermuten. *Auf die Schilling-Cdrecord-Affäre zurückblick*
Statt aber mal etwas zu präsentieren was wirklich sinnvoll ist, nämlich den VLC, wird wieder sinnloses Micosoft Bashing betrieben.
Hier möchte ich einfach mal sagen: nicht immer gleich Globalisierungsängste und Konzernhass aufkeimen lassen.
Vorallem aber wenns um Bildung geht, ist Konzernbashing nicht angebracht, solche Schüsse gehen immer nach hinten los.
mfg