Ich bin nur dadurch Ich, dass Ich Mich mache,
d.h. dass nicht ein Anderer Mich macht,
sondern Ich mein eigen Werk sein muss.
EE, 256
Philosoph, Lehrer, Journalist
Geboren am 25.10.1806 in Bayreuth.
Max Stirner hat hier in der Gegend in den letzten Jahren seines Lebens gelebt und gewirkt. siehe Alt-Berlin
Am 25. Juni 1856 starb er und wurde am 28. Juni 1856 auf dem Berliner Sophienfriedhof in einem Armengrab verscharrt.
Die bis heute maßgebliche Biographie Stirners verfasste der Schriftsteller und individualistisch-anarchistische Programmatiker John Henry Mackay in fünfundzwanzigjähriger Arbeit. Er ließ 1892 auch eine Grabplatte setzen.
Ab den 1960er Jahren lag das Grab am Grenzstreifen, wie der Osten sagte, oder im Todesstreifen, nach westdeutschen Sprachgebrauch.
Am 22.03.1994 wurde die Grabstätte zum Berliner Ehrengrab. (Ehrengrabstätten sind Ausdruck der Ehrung Verstorbener, die zu Lebzeiten besondere Leistungen erbracht oder sich um die Stadt besonders verdient gemacht haben, durch das Land Berlin-Mitte V-8-53).
Die Fotos von der Grabstätte sind von 2003.

Hinweisen muß man auf die Wirkungsgeschichte seines Werkes bis heute und sicher auch in Zukunft, vorallem durch das 1844 erschienene Buch: Der Einzige und sein Eigenthum, das seit 1972 durchgehend im Handel befindlich ist in einer Ausgabe des Verlages Philipp Reclam jun. Stuttgart (Universalbibliothek Nr. 3057-62)
2006-10-25

am 27. Okt. 2006
Zu ergänzen wäre: die Wirkungsgeschichte ist kompakt dargestellt in:
Bernd A. Laska: Ein dauerhafter Dissident. LSR-Verlag Nürnberg
Siehe auch
http://www.lsr-projekt.de/msstudien.html#ss2