
Seit Jahren ist SP38 mit seinen Plakaten und Kommentaren in den Strassen von Alt-Mitte aktiv.
Hier ein paar seit 2006 in der Auguststrasse gefundenen Arbeiten:








In einen Interview mit der taz im Februar 2007 fragt er sich noch: »Aber wieso müssen wir gehen, nur weil jetzt die Yuppies kommen wollen«.
Im neusten Interview mit dem ND vom 4. März 2009 kündigt SP38 sein Weggehen aus Mitte an. Schade …
»Ich bin fertig mit Mitte, diesem Reichenghetto«, so der enttäuschte Künstler. Der Rosenthaler Platz habe sich verändert. Die »Fleischerei«, die ein Tonstudio, eine Druckerei und eine Galerie beheimatete, sei verschwunden. Der Sexshop sei ebenfalls weg, und nun habe auch der Buchladen an der Ecke geschlossen. Dafür prägen den Platz jetzt zwei neue Hotels. »Who kills Mitte?« fragt er auf seinen Plakaten. Früher sei Berlin »einzigartig« gewesen. Heute würde es durch die »Invasion des Kapitalismus« zunehmend seine Unterschiede zu anderen Metropolen verlieren.
“Die Straßen können nichts dafür”, wie mal eine Alt-Mitte-Aktivistin zu mir sagte …
2009-03-10


