
Ein Hauch der 90er Jahre wehte am Wochenende durch die Auguststraße beim Festival der KuLe zum 25 jährigen Jubiläum des Hausprojektes in der Auguststraße 10.
Die Straße war voller Menschen, die Touristen schauten irritiert oder interessiert dem Treiben zu und waren, was in der Auguststraße selten vorkommt, in der Minderheit.


Viele Autofahrer kapitulierten vor der Menschenansammlung auf der Straße, ließen sich durchwinken oder drehten um.

Die ‘Baustellenabsperrung ohne Baustelle’ an der Kreuzung Auguststraße Tucholskystraße ermöglichte die Rückeroberung der Straße und bot den nötigen Platz um die Fassadenperformance von Grotest Manu, die Geschichte der Auguststraße in 6 Bildern, zu genießen.



“Schon die Instandbesetzerbewegung der 80er-Jahre hat Strukturen geschaffen von denen man in Kreuzberg, Schöneberg und Wedding noch heute profitiert. KuLe und viele andere Häuser und Projekte der 90er haben nicht nur spekulationsfreien Wohn- und Atelierraum geschaffen, sie haben sich aktiv und nachhaltig in das eingemischt, was im öffentlichen Raum der Stadt verhandelt wurde.” (Benjamin Foerster-Baldenius)

KEIN SCHWEIGEN WENN MIETEN STEIGEN

2015-08-17
