
Auf dem Areal am Tacheles wird seit Anfang Mai gebaggert. Dabei geht es noch nicht um die Entfernung der Gebäudereste der 1909 eröffneten Friedrichstraßenpassage, sondern um vermutete Siedlungsreste aus dem 17. und 18. Jahrhundert und um die Synagoge der Jüdischen Reformgemeinde, die bis zu ihrer Zerstörung Ende des 2.Weltkriegs auf dem Gelände des Parkplatzes stand.

“Erst wenn die Archäologen alles freigelegt, vermessen und fotografiert haben, dürfen die Bagger weitermachen.
“Dazu sind die Investoren auch verpflichtet. In der für die Baugrube erteilten Baugenehmigung sei ein Passus enthalten, „der archäologische Rettungsmaßnahmen sicherstellt“, so Berlins Leiterin für Gartendenkmalpflege und Archäologie Karin Wagner.” (Dirk Jericho)


Ausgrabung der Synagoge der Jüdischen Reformgemeinde
siehe auch:
2016-05-25
