
Im September zog nun der erste Mieter in die sanierten Gebäude des ehemaligen Fernsprechamts an der Tucholskystraße ein: Der Online-Bestelldienst Lieferheld belegt mit rund 1000 Mitarbeitern 11 500 Quadratmeter im Fernsprechamt.

Eigentlich wollte die Telekom mit ihrer „Telekom School of Transformation“ die ehemalige Uniklinik der Charité mieten, das Gropius Ensemble wurde noch durch einen Anbau durch den Architekten David Chipperfield ergänzt - wie im August aber bekannt wurde, hatte es sich der Konzern anders überlegt.

Wie die RBB Abendschau am Freitag berichtete hat Freiberger jetzt den google-Konzern als Mieter gefunden.
http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/av7/google-umzug-berlin.html

Der ehemalige medizinische Hörsaal aus dem Jahr 1893 wird in Zukunft von google genutzt werden
siehe auch:
/forum-museumsinsel-urbanitaet-laesst-sich-nicht-planen
/forum-museumsinsel-und-der-zeitgeist-der-1990er-jahre
/forum-museumsinsel-pizzabaecker-freiberger-vermietet-an-pizzalieferdienst
/die-verkaufte-mitte
/die-privatisierte-stadt-forum-museumsinsel
/die-privatisierte-stadt
2016-11-20
Bin am Samstag so um 18 Uhr zum Oranienburger Tor gelaufen und hatte mich darüber gefreut, daß der rechtsextreme Aufmarsch gehindert wurde durch die Straßen der Spandauer Vorstadt zu laufen.

Nach Durchsagen der Polizei, dass die blockierte Einmündung unter Anwendung von Zwang geräumt wird, prügelten gegen 18:25 die Polizisten auf die Gegendemonstranten ein und drängten die Teilnehmer in Richtung Torstraße weg.

“Bei der unverhältnismäßigen Räumung durch die Polizei kam es zu zahlreichen Verletzungen und Festnahmen, darunter auch eine Sanitäterin die den Verletzen helfen wollte. Die Rede ist von Nasenbrüchen und ausgeschlagenen Zähnen. „Wir verurteilen das gewalttätige Vorgehen der Polizei gegen die Teilnehmer*innen der Kundgebung. Der brutale Angriff durch die Polizei ist durch nichts zu rechtfertigen und entbehrt jeglicher Grundlage.“, sagt Steffen Schmidt, Sprecher von BerlinNazifrei.”
Pressemitteilung vom 07.11.2016 – Bündnisse Berlin gegen Rechts und Berlin Nazifrei
http://nazifrei.berlin/2016/11/07/pressemitteilung-vom-07-11-2016-buendnisse-berlin-gegen-rechts-und-berlin-nazifrei-polizei-ermoeglicht-neonazi-aufmasch-am-jahrestag-des-scheunenviertelpogroms/

Der rechtsextreme Aufmarsch dann in der Münzstraße
siehe auch die Videos auf twitter:
Oranienburger Tor
https://twitter.com/Auguststrasse/status/795983286363451393
1/2 rechtsextremer Aufmarsch in der Auguststraße 05.11.2016
https://twitter.com/Auguststrasse/status/795987929940246528
2/2 rechtsextremer Aufmarsch in der Auguststraße 05.11.2016
https://twitter.com/Auguststrasse/status/795990098928144384
2016-11-08

gesehen am Eingang Volkspark Humboldthain - Wir sind das (rassistische) Kartoffelvolk -
Am 05. November 2016 ruft die rechtsextreme Initiative “Wir für Berlin & Wir für Deutschland” zum vierten Aufmarsch mit dem Motto “Merkel muss weg” auf. Das Berliner Bündnis gegen Rechts und der Zusammenschluss Berlin Nazifrei kündigen Proteste am Treffpunkt der Rechtsextremen am Hauptbahnhof an.
+++ Voraussichtliche Route rechtsextremer Aufmarsch „Merkel muss weg“ ab 15.00 Uhr: Hauptbahnhof/Washingtonplatz – Kapelle-Ufer – Reinhardtstraße – Friedrichstraße – Torstraße – Rosenthaler Straße – Weinmeisterstraße – Münzstraße – Rosa-Luxemburg-Straße – Dircksenstraße – Karl-Liebknecht-Straße – Gontardstraße (S-Bahnhof Alexanderplatz) +++ Änderungen möglich, aktuelle Infos auf Twitter, Hashtag: #b0511

Darüber hinaus veranstaltet die Zeitschrift „Compact“ am 05. November 2016 eine Konferenz in Berlin, die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin (MBR) bezeichnete „Compact“ als „rassistisch“. Gegen die Veranstaltung richtet sich eine antifaschistische Kundgebung, die um 12.00 Uhr vor dem Halong Hotel in der Leipziger Str. 54 in 10117 Berlin-Mitte stattfindet.
2016-11-03

Torstraße 224/228 - November 2016
Wunderte mich schon länger, daß nach dem Teilabriss Anfang 2016 in der Torstraße 224/228 nichts mehr passiert.

Torstraße 224/228 - Dezember 2015
Jetzt klärt ein ZEIT-Artikel von Jens Tönnesmann auf. Unter dem Titel ‘Hier baut keiner’ hat der Autor die dubiosen Hintergründe recherchiert:
“Offenbar bereichert sich eine Berliner Immobilienfirma, die Sanus AG, geschickt auf Kosten von Kleinanlegern und zum Leidwesen mancher Bewohner. Mit einer Anlageform, die so viele Skandale produziert hat, dass man eigentlich denken würde, dass niemand ihr mehr traut: geschlossene Fonds.”
Mit dem Versprechen einer Rendite von 37 Prozent in nur drei Jahren sammelte eine Fondsgesellschaft Geld bei Kleinanlegern ein.
“Im vergangenen Jahr untersuchte die Stiftung Warentest mehr als 1.100 solcher Fonds. Sie werden geschlossen genannt, weil sie einen bestimmten Betrag einsammeln und schließen, sobald sich genügend Anleger gefunden haben. 15,4 Milliarden Euro Gewinn haben die mehr als 600 untersuchten Fonds den Anlegern insgesamt in Aussicht gestellt. Herausgekommen sind 4,3 Milliarden Euro – allerdings nicht Gewinn, sondern Verlust. Nur sechs Prozent der Fonds haben ihre Prognose erfüllt. Bei den Immobilienfonds erwirtschaftete etwa jeder zweite ein Minus.”
http://www.zeit.de/2016/43/immobilienmarkt-immobilien-berlin-boom-investoren-rendite-verlustt
siehe auch:
/to-be-in-mitte-torstrasse-224228
2016-11-01
