AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Who kills Berlin

Who kills Berlin
Plakat von SP38, gesehen in der Rosenthaler Straße

Eine Antwort gibt der aus dem englischen übersetzte Artikel von Quinn Slobodian, ‘Es sind gar nicht die Hipster, Dummkopf! - Der Blick eines Amerikaners auf Berlin’:
“In Berlin reden die Leute gern von früher. Jeder hat seine spezielle Epoche, von der er schwärmt (…) Wenn Berliner darüber klagen, wie sehr sich die Stadt verändert hat, kann man das leicht als Nostalgie abtun (…). Doch in den letzten Jahren hat sich die Stadt tatsächlich spürbar verändert. (…) Nur wer blieb arm und wer wurde reich in diesem schönen neuen Berlin?”

Die Verwandlung von öffentlichen in private Dienstleistungen

Als Beispiel führt Slobodian auch den Berliner Werbeunternehmer Hans Wall (Toilettenkönig) an:
“Die Benutzung der alten Toiletten war kostenlos gewesen, nun kostete sie fünfzig Pfennig. Für jede Dienstleistung, die die Firma an den Senat verkaufte, erhielt sie Zugang zum öffentlichen Raum und hatte am Ende ein Quasi-Monopol für flächendeckende Außenwerbung.”

siehe:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hauptstadt-berlin-es-sind-gar-nicht-die-hipster-dummkopf-12600122.html

Who kills Berlin
SP38, gesehen in der Auguststrasse

2013-10-07

Kommentar hinterlassen: