AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Werbe-Overkill

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“In Berlin hat die Werbung inzwischen ebenfalls schreckliche Ausmaße angenommen: An den Straßen und Plätzen werden immer mehr Werbeplakate aufgestellt, in den U-Bahnhöfen sogar schon die Fußböden mit Werbeplakaten beklebt. Auf Hochhäusern drehen sich riesige Mercedessterne. Hinzu kommt die Werbung an Bussen und Bahnen, die riesige Blow-up-Werbung an Brandmauern und Baugerüsten und die vielen wahllos auf alle möglichen Freiflächen und Pfähle geklebten Veranstaltungsplakate.(…)
Die Stadt werde von Plakat-, Licht- und Display-Werbung geradezu „überflutet“, sagen die Ini­tiatoren von „Berlin Werbefrei“, die mit einem neuen Volksbegehren, das möglicherweise in einen Volksentscheid mündet, die Werbung im Berliner Stadtbild auf ein allgemein verträgliches Maß zurechtstutzen und einer „unkontrollierten Ausbreitung“ zuvorkommen wollen. Der Titel des neuen Gesetzes lautet: „Gesetz zur Regulierung von Werbung in öffentlichen Einrichtungen und im öffentlichen Raum“ oder kurz „Antikommodifizierungsgesetz“ (AntiKommG).”
http://www.taz.de/Kleine-Kulturgeschichte-der-Werbung/!5450748/

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Wenn nur ein Werbetreibender den ganzen Bahnhof plakatiert: vor ein paar Wochen war am U-Bahnhof Mehringdamm sogar der Fußboden mit diesen Plakaten beklebt.

Dagegen hilt nur noch massives Adbusting.
siehe auch: https://berlin-werbefrei.de/

2017-10-19

Ein Kommentar zu 'Werbe-Overkill'

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  1. am 3. Nov. 2017

    Noch ist nicht jede Lücke genutzt….
    Traffic Light - Werbung, Wirtschaft, Wachstum.

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