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Touristifizierung - Die Strasse der Ameisen

Touristifizierung

“Mit den Massen kommen die Probleme” titelte im Dezember 2010 die taz, “Der Tourismus wird als Branche weiter wachsen - aber nicht mehr so schnell. Mit den Massen wachsen die Herausforderungen: In den Kiezen gärt es, Touristifizierung wird das neue Schlagwort. …Noch steuert der Tourismus weitgehend ungelenkt. Er ist immer ein gutes Beispiel, wenn es um die wirtschaftliche Stärke Berlins geht, er ist ein dankbares Aushängeschild, ein zuverlässiger Arbeitsplatzbeschaffer, sorgt für Leben in der Stadt. Doch spätestens, wenn der letzte Rekordstand vermeldet ist, wird der Blick auf die Menschenmassen selbst fallen und darauf, was sie in der Stadt auslösen.(…)Welche Veränderungen die Touristifizierung auslöst, wie Bewohner mit ihr umgehen können, ist bislang wenig erforscht. Bekannt ist das Problem: Kieker (Geschäftsführer, Berlin-Werbeagentur “visitBerlin”) selbst sagte vor einem knappen halben Jahr der taz, das Wachstum würde Folgen haben - es würden sich “touristische Hotspots” gründen, an denen die Vorstellungen der Touristen das normale Leben verdrängen. “Das sind touristische Ameisenstraßen, die sich da bilden”, sagte Kieker und meinte Teile der Oranienburger Straße, den Checkpoint Charlie, und die Gegend um den Kollwitzplatz.”

Touristifizierung

Am Beispiel der Spandauer Vorstadt untersuchte Verena Pfeiffer schon 2006 die prozesshafte Entwicklung von einen innerstädtischen Wohnquartier zu einen Touristenort.
Die Arbeit gibt es jetzt wieder online: http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2011/03/Toursitifizierung-Spandauer-Vorstadt_2006.pdf
Zu der aktuellen Diskussion: http://www.urbanophil.net/index.php/stadtentwicklung/die-touristen-sind-schon-lange-da/ und
http://www.urbanophil.net/index.php/termine/im-stadtgesprach-gentrifzierung-und-touristifizierung-am-9-marz-in-der-urania/

Touristifizierung
Hotels am Rosenthaler Platz

2011-03-08

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