AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Geklebtes und Gesprühtes

Auch wenn sich die street artists rar machen in den letzten Jahren - in der Auguststraße und Umgebung gibt es doch noch Arbeiten zu sehen.

Zum Beispiel Alias:

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Auguststraße

und der treuste street artist der Auguststrasse, SP-38. Danke ! :

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Auguststraße, Sep. 2017

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Kleine Auguststraße

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Das seit vielen Jahren leerstehende ehemalige Israelitisches Krankenheim - Torstraße 146, Linienstraße 86 - gut geeignet für Street Art Arbeiten.

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Linienstraße 86

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Torstraße 146, Sep. 2014

siehe dazu auch: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09080097

2017-10-14

update 2017-10-19: Gedankenstrich in die erste Zeile eingefügt

Fotoausstellung S-Bahnhof Oranienburger Straße

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Zur Zeit gibt es im S-Bahnhof Oranienburger Straße Fotos aus der “Wendezeit” zu sehen: Tacheles und andere Häuseransichten von Alt-Mitte (u.a. von der Bildagentur OSTKREUZ)

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Fotos von Harald Hauswald

Besonders spannend find ich die Riefelbilder: (http://wernernekes.de/00_cms/cms/front_content.php?idart=113#Riefelbilder)

Riefelbild

Riefelbild

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Ob es eine Dauerpräsentation ist konnte ich nicht herausfinden. Weiß jemand mehr?

2017-01-20

Wunderkammer Olbricht

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Jetzt war ich mal ein paar Wochen nicht in Berlin und da wurde ein wunderbares Kunstwerk an die Wunderkammer Olbricht geliefert und ich hab das nicht mitbekommen.

Was ich sonst noch verpasst habe ? Demnächst mehr. Versprochen.

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2016-08-17

EVOL in der Auguststrasse

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Installation Telekom-Verteilerkasten vor dem Eingang zur Galerie/Auguststraße 21:

EVOL

“Seit 2004 installiert Evol seine Miniaturplattenbauten im öffentlichen Raum. Dabei spielt nicht nur der Ort an sich, sondern auch die Materialität der ausgesuchten Strukturen oder Stadtmöbel eine Rolle, denn deren benutzten und verwitterten Oberflächen verhelfen den relativ einfachen Eingriffen erst zu ihrer optischen bzw. inhaltlichen Qualität. Erdacht wurde das Projekt ursprünglich für Stromkästen, die an fast jeder Straßenecke zu finden sind. Je nach Eigenschaft der gefundenen Objekte aber ergeben sich durch die subtilen Eingriffe auch bizarre architektonische Situationen.

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Mit Architektur als Metapher für den Zustand der Gesellschaft beschäftigt sich EVOL. Seine Reihe der “Plattenbauten” fungieren als Symbol einer gescheiterten politischen und sozialen Utopie. Sie werden, wie kleine Mahnmale der an den Stadtrand gedrängten großen Brüder, wieder in das kollektive Gedächtnis der herausgeputzten Innenstädte installiert. Parasitär bemächtigen sie sich dabei gewohnter und gewöhnlicher Strukturen und Situationen, die durch minimale Eingriffe eine andere Bedeutung erhalten.

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Bevorzugtes Material von EVOLs Atelierarbeiten sind ausrangierte Verpackungs- und Umzugskartons, auf die in einem aufwändigen Schablonenverfahren ‘Portraits’ meist schmuckloser unsanierter Berliner Fassaden aufgebracht werden. Die Verpackung dient meist lediglich dem Schutz seines Inhaltes und sammelt so unwillkürlich die Spuren des Gebrauchs. Eine Art visueller Geschichtsschreibung, eine Identität, die den tatsächlichen Gebäuden im Zuge der kommerziellen Sanierungen abhanden kommt.”

Text: http://www.galerieweisserelefant.de/?page_id=968

Eine Ausstellung zur Wirkungsmacht der nachkriegsmodernen Architektur auf die zeitgenössische Kunst mit Werken von Matias Bechtold, Laure Catugier, Chris Dreier, EVOL, Gary Farrelly, Alekos Hofstetter & Florian Göpfert, Carsten Nicolai, Tim Trantenroth, Julia Zinnbauer, kuratiert von Alekos Hofstetter.

Bis 4. 6. 2016 in der Galerie Weisser Elefant, Bezirksamt Mitte von Berlin, Fachbereich Kunst & Kultur

Auguststraße 21
10117 Berlin
Tel. (030) 28 88 44 54
Di – Fr 11 – 19 Uhr
Sa 13 – 19 Uhr

siehe auch:

http://evoltaste.com/works/category:Selected%20Works

“man muss kein künstler sein oder irgendetwas von kunst verstehen um die kraft seiner bilder zu begreifen”
Arte: Künstler hautnah - Evol Streetart Berlin 2011:
https://www.youtube.com/watch?v=YcF61Ywh-sI

https://fr.wikipedia.org/wiki/EVOL_%28artiste%29

2016-05-04

ESCAPE

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Neue Arbeit von SP38 am Umspannwerk in der Auguststraße

Bedeutungen:

[1] entkommen, fliehen, flüchten, entkommen, ausbrechen, entfliehen, entlaufen

https://de.wiktionary.org/wiki/escape

2015-10-12

Kunscht und Generalstreik

alias generalstreik
gesehen in der Auguststrasse

“Häufig bilden schwerwiegende ökonomische Ungerechtigkeiten oder soziale Unruhen die auslösenden Motive für einen Generalstreik.(…)
Der größte Generalstreik der neueren europäischen Geschichte – der erste wilde Generalstreik überhaupt – waren die Mai-Unruhen 1968 in Frankreich. “(Wikipedia)
Generalstreik erst 2020 ? Schwerwiegende ökonomische Ungerechtigkeiten werden seit Jahren immer größer.

Alias Neue Arbeit von ALIAS

Baustellenabsperrungen ohne Baustelle für Werbung einer Kunstinstitution der Auguststrasse

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SP38
SP38 - no money no art

2015-06-05

100 Jahre Dada - Antikunst und Subkultur in Kreuzberg

100 Jahre Dada - Antikunst und Subkultur in Kreuzberg

Eine ganz wunderbare Ausstellung ist noch bis zum 28.02. in der Marheineke Markthalle zu sehen:
KreuzbergDada - 100 Jahre Grosz-Heartfield-Konzern. 1915-1920.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Eckhard Siepmann (veröffentlichte u.a. das Buch ‘Montage: John Heartfield. Vom Club Dada zur Arbeiter - Illustrierten Zeitung’)

Eckhard Siepmann
Eckhard Siepmann bei einer Ausstellungsführung

“Kurz nach dem 1. Weltkrieg wurde Berlin nicht nur von einer Revolution erschüttert, sondern auch von einer Gruppe junger Leute, die sich Dadaisten nannten und der vom Krieg demaskierten Macht und ihrer Kultur den Kampf ansagten.

100 Jahre Dada - Antikunst und Subkultur in Kreuzberg

Im heutigen Berlin treiben Macht-Skepsis und Autoritäten-Abneigung die buntesten Blüten in Kreuzberg, und so passt es, dass auch Berlindada kurz nach dem Krieg im Gebiet Kreuzbergs ein ästhetisch/politisches Munititonslager besaß: den Grosz-Heartfied-Konzern. Die beiden Freunde streuten die Drachensaat Dadas in Berlin vor genau 100 Jahren aus mit dem Beginn ihrer künstlerischen Zusammenarbeit 1915.

Die Ausstellung zeigt die gemeinsame provokative Produktion von Grosz und Heartfield in dieser Zeit, mit ihrer Vorgeschichte und ihren Folgen. Prägend waren die Erfahrungen der Kriegskatastrophe und des Großstadtchaos. Die Schlächterei des Krieges bewies ihnen die Ohnmacht der Kultur und der abendländischen Werte insgesamt. Die Großstadt mit ihrem rasenden Verkehr und der gleichzeitigen Nachbarschaft ganz fremder Szenerien ließ sie zu Schere und Klebstoff greifen und mit Montagen experimentieren, die an die Stelle der verhöhnten Kunst treten sollten.

100 Jahre Dada - Antikunst und Subkultur in Kreuzberg

100 Jahre Dada - Antikunst und Subkultur in Kreuzberg

Die sieben Ausstellungsteile liegen wie Inseln im brandenden Marktgeschehen, und dieses Treiben ist optisch wie akustisch ein Teil der Schau. Sie kommt damit einer Intention von Dada entgegen: der Verschwisterung von Kunst und Alltag, von Poesie und Leben.

Mit dieser Verschwisterung ist es nun vorerst in der Markthalle vorbei.
Nach über 4 Jahren erfolgreicher Verbindung von Kunst, Kultur und Alltagsleben muss die Browse Gallery ihre 250 m² Fläche auf der Empore der Markthalle einem veganen Supermarkt überlassen und sucht nun neue Räume.”

Text aus der Pressemitteilung

Ausstellungszeiten: noch bis 28.2.2015

AusstellungsOrt: Mittelgang der Marheineke Markthalle, Marheineke Platz 15 - 10961 Berlin-Kreuzberg
Täglich 08 - 20:00 Uhr, samstags 08 - 18:00 Uhr

2015-02-24

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