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	<title>AUGUSTSTRASSE</title>
	<link>http://auguststrasse-berlin-mitte.de</link>
	<description>Berlin Mitte</description>
	<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:21:32 +0000</pubDate>
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		<title>z.B. Mulackstra&#223;e 22</title>
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		<comments>http://auguststrasse-berlin-mitte.de/spandauer-vorstadt/mulackstrasse-22/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Aug 2006 14:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cul</dc:creator>
		
	<category>Blog</category>
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		<description><![CDATA[ 	
     
Mulackstra&#223;e gesehen 1990
Hofansichten Mulackstra&#223;e 22: Aquarelle von Klaus Jurgeit, gemalt 1990




Die Bebauung zwischen Gormann-, Mulack- und Steinstra&#223;e wird mit ihren schmalen Mietsh&#228;usern und der kleinteiligen Hofbebauung noch von der hier fast l&#252;ckenlos &#252;berlieferten, im fr&#252;hen 18. Jahrhundert entstandenen Parzellierung gepr&#228;gt. Diese Bauten repr&#228;sentieren zugleich besonders anschaulich die Bauweise und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img id="image260" alt="Mulackstrasse 22, 1992" src="http://auguststrasse-berlin-mitte.de/wp-content/uploads/2007/05/Mulackstrasse_22.jpg" /></p>
<p><a class="imagelink" title="Mulack_Gormann.jpg" href="http://auguststrasse-berlin-mitte.de/wp-content/uploads/2006/08/Mulack_Gormann.jpg"><img id="image70" alt="Blick von der Gormannstrasse aus Richtung Osten" src="http://auguststrasse-berlin-mitte.de/wp-content/uploads/2006/08/Mulack_Gormann.thumbnail.jpg" /></a>   <a class="imagelink" title="Mulack_Rueckert.jpg" href="http://auguststrasse-berlin-mitte.de/wp-content/uploads/2006/08/Mulack_Rueckert.jpg"><img id="image71" alt="Blick von der R&#252;ckertstr. aus Richtung Westen" src="http://auguststrasse-berlin-mitte.de/wp-content/uploads/2006/08/Mulack_Rueckert.thumbnail.jpg" />  </a><a class="imagelink" title="Mulack_22.jpg" href="http://auguststrasse-berlin-mitte.de/wp-content/uploads/2006/08/Mulack_22.jpg"><img id="image72" alt="Mulackstr.22" src="http://auguststrasse-berlin-mitte.de/wp-content/uploads/2006/08/Mulack_22.thumbnail.jpg" /></a><br />
Mulackstra&#223;e gesehen 1990</p>
<p>Hofansichten Mulackstra&#223;e 22: Aquarelle von Klaus Jurgeit, gemalt 1990</p>
<p><a title="Hof der Mulackstr. 22" class="imagelink" href="http://auguststrasse-berlin-mitte.de/wp-content/uploads/2006/08/mulack1.jpg"><img alt="Hof der Mulackstr. 22" id="image30" src="http://auguststrasse-berlin-mitte.de/wp-content/uploads/2006/08/mulack1.thumbnail.jpg" /></a></p>
<p><a title="Hof der Mulackstr. 22" class="imagelink" href="http://auguststrasse-berlin-mitte.de/wp-content/uploads/2006/08/mulack2.jpg"><img alt="Hof der Mulackstr. 22" id="image31" src="http://auguststrasse-berlin-mitte.de/wp-content/uploads/2006/08/mulack2.thumbnail.jpg" /></a></p>
<table width="600" cellspacing="0" cellpadding="0" border="0" summary="Diese Tabelle dient dem Layout">
<tr>
<td valign="top" colspan="2">Die Bebauung zwischen Gormann-, Mulack- und Steinstra&#223;e wird mit ihren schmalen Mietsh&#228;usern und der kleinteiligen Hofbebauung noch von der hier fast l&#252;ckenlos &#252;berlieferten, im fr&#252;hen 18. Jahrhundert entstandenen Parzellierung gepr&#228;gt. Diese Bauten repr&#228;sentieren zugleich besonders anschaulich die Bauweise und Architektur aus der zweiten H&#228;lfte des 19. Jahrhunderts in den kleinen Gassen der Spandauer Vorstadt. Die dreigeschossigen Vorderh&#228;user Steinstra&#223;e 21 und Mulackstra&#223;e 22 wurden 1862 f&#252;r den Kaufmann Hermann Ferdinand Doerfel erbaut. Sie umschlie&#223;en mit ihren Seitenfl&#252;geln, in denen auch Remise, Pferdestall und Futterboden untergebracht waren, einen granitgepflasterten Hof. Eine Besonderheit im historischen Grundriss ist die variable Aufteilung in zahlreiche Kleinstwohnungen und Kochstuben mit Mittelflurerschlie&#223;ung. Die von sechs Kolossalpilastern gegliederte dreigeschossige Fassade an der Mulackstra&#223;e &#252;berragt mit dem schiefergedeckten Mansardgeschoss das von Maurermeister Joseph Grund 1882 errichtete dreigeschossige Nachbarhaus Steinstra&#223;e 19, welches mit dem Haus Mulackstra&#223;e 23 ebenfalls eine Hofgemeinschaft bildet. Typisch f&#252;r diese H&#228;user sind die stra&#223;enseitigen Kellerzug&#228;nge. Kleingewerblich genutzt, dienten sie den potenziellen Kunden als Zugang in die Kellerwerkst&#228;tten. (&#8230;)</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><span class="grau">Lit-Kurzt.: </span></td>
<td valign="top" colspan="2">Topographie Mitte, 2003</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><span class="grau" style="margin-left: 10px">Stelle: </span></td>
<td valign="top" colspan="2">504</td>
</tr>
</table>
<p><a class="ondown" href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/denkmaldatenbank/index.shtml">Denkmaldatenbank</a></p>
<p><strong>Klub Wissenschaft im Magnushaus und <a href="http://auguststrasse-berlin-mitte.de/spandauer-vorstadt/mulackstrasse-22/veranstaltungen-des-instituts-fuer-heuristik/">Institut f&#252;r Heuristik</a></strong></p>
<p><em>Aus einen Gespr&#228;ch im Institut f&#252;r Heuristik, 9.10.91</em></p>
<p>&#8230;Das wird dann auch gerade mit diesem Ort verbunden, hier in der Mulackei, im Scheunenviertel, eine dieser disfunktionalen Grauzonen - &#8220;vergessene Orte&#8221; am &#8220;inneren Rand&#8221; der Stadt.</p>
<p><em>Das Heuristik-Institut hat seinen Sitz jetzt in der Mulackstra&#223;e - und welches Projekt ist<br />
in diesem Zusammenhang entstanden?</em><br />
Nun, ein Ansatz ist, nach dem `Ged&#228;chtnis einer Stra&#223;e&#8217; zu fragen. Zu dem gehen wir jetzt auch st&#228;rker ein auf Berlin als Ort der Wissenschaft, da wir in der Altstadt sitzen, auch bestimmte Verbindungen eingegangen sind mit anderen Wissenschaftsvereinen und hier ein Wissenschaftshaus begr&#252;nden wollen - nach Beuth benannt, dem Erfinder der Technischen Universit&#228;t sozusagen, damals noch als Gewerbeinstitut so zu Beginn des letzten Jahrhunderts, eigentlich aus der Situation der preu&#223;ischen Niederlage gegen Napoleon, wo verschiedene Reformkr&#228;fte versuchten: Was gilt, wenn diese Schlachtengloriole Friedrichs nichts mehr taugt, worin bestehen dann unsere Kr&#228;fte und was ist dann erforderlich? Also aus diesem Zusammenhang gesehen. Gut, einerseits Beuth und die F&#246;rderung des Gewerbeflei&#223;es und sei es durch Industriespionage in England und andererseits die Gebr&#252;der Humboldt mit dem Versuch, eine akademische Freiheit, einen Ort der Freiheit zu organisieren, was allerdings weitgehend schon wieder abgew&#252;rgt wurde vom K&#246;nig.</p>
<p><em>Es gibt also einen konkreten Plan, hier in Berlin ein Haus der Wissenschaften zu gr&#252;nden.<br />
Wie sieht denn Euer Beitrag als Institut f&#252;r Heuristik aus, um zu verhindern, da&#223; es vielleicht irgendwann einen &#228;hnlichen Charakter hat wie eine wissenschaftliche Institution<br />
herk&#246;mmlicher Art.</em></p>
<p>Da ist zun&#228;chst die Aufeinanderangewiesenheit in unserem Projekt und den anderen Projekten in diesem Wissenschaftshaus; das sieht so aus, da&#223; wir einige Sachgebiete mitbringen, zu anderen gar nichts, die wir genausogut noch br&#228;uchten. Jetzt l&#228;uft das noch so, da&#223; dann jeweils einer von uns versucht, mit einem bestimmten Gebiet, wo er noch nicht zu Hause ist, umzugehen, sich dem zu n&#228;hern und das auch sichtbar zu machen f&#252;r die anderen; wir halten es ja auch f&#252;r sehr wichtig, exemplarisch das Angehen eines fremden Gebietes zeigen zu k&#246;nnen. Wir hoffen dann auch unsere Nachbarn fragen zu k&#246;nnen zu bestimmten Gebieten, dabei durch Fragen organisierende Kerne zu bilden, Projekte oder Arbeitskreise zu organisieren.</p>
<p><strong>RATTEN </strong></p>
<p>Dezember 1992. Die an Jeremy Wellers &#8220;Pest&#8221;-Projekt an der Volksb&#252;hne beteiligten Obdachlosen beschlie&#223;en, weiter Theater zu machen. Nunmehr ihr eigenes. Sie suchen sich eine Spielst&#228;tte, einen Regisseur und nennen sich die &#8220;RATTEN&#8221;. Ein F&#246;rderverein der <strong>&#8220;Freunde der Ratten e.V.&#8221; </strong>gr&#252;ndet sich. die Volksb&#252;hne verpflichtet den Regisseur, sichert logistische Hilfe zu und &#252;bernimmt die Miete f&#252;r den Keller in der <strong>Mulackstra&#223;e 22</strong>. der von nun an zu ihrem Unterschlupf wird zum Proben, Spielen. zeitweise auch zum Schlafen.(&#8230;) Das folgende St&#252;ck hei&#223;t <strong>&#8220;Mulackei - Robinsonaden eines schwarzen Freitags&#8221; </strong>und erz&#228;hlt vom Gestrandet-Sein, von den ewigen Reisen der Fremden, Verbannten und Fl&#252;chtlinge; mit den Obdachlosen als Robinsons der Gegenwart. Die australische Schauspielerin Anna Scheer, die gemeinsam mit dem Regisseur Roland Brus das &#8220;RATTEN&#8221;-Projekt leitet, f&#252;hrt zu Beginn den Zug der Besucher, gleich einer Fremdenf&#252;hrerin, begleitet von jiddischen Melodien von Station zu Station durch die Mulackstra&#223;e. Die RATTEN tauchen auf: aus M&#252;llcontainern und Baumwipfeln, aus Hinterh&#246;fen und Kneipenfenstern, als eckenstehende Huten und Streichholzm&#228;dchen&#8230; und W&#252;rstchenverk&#228;ufer. Bis irgendeine Ordnungsmacht schlagstockschwingend die Stra&#223;e r&#228;umt und die Theater-Touristen in den Keller treibt. So wird das Viertel um die Mulackstra&#223;e, in den Zehner und Zwanziger Jahren Zufluchtsort der ostj&#252;dischen Immigranten, aber auch f&#252;r Ganoven, Zuh&#228;lter, K&#252;nstler, Anarchisten und Spieler, zum Ausgangspunkt einer Geschichte um Heimat- und Ortlosigkeit heute; und &#252;ber Theater als Ort fl&#252;chtig aufscheinender Identit&#228;t. entnommen aus:</p>
<p><a href="http://auguststrasse-berlin-mitte.de/wp-content/uploads/2008/11/ratten.pdf"> &#220;ber das Arbeiten mit &#8220;RATTEN&#8221;</a></p>
<p><a href="http://auguststrasse-berlin-mitte.de/in-gedenken-an-juergen-jkd">In Gedenken an J&#252;rgen - JKD</a></p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Nachrufe;art127,2569666">Nachrufe : J&#252;rgen Klaus D&#246;hler (Geb. 1949)</a> Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 11.07.2008</p>
<p><strong><strong> </strong></strong><strong><strong><strong><strong> </strong></strong><strong><strong><strong> </strong><strong><font size="3" face="Times"><span style="font-size: 14px; font-family: Times"><strong>DIE VERLORENE STRASSE, Marco Wilms 1994</strong></span></font><br />
<a title="DIE VERLORENE STRASSE, Marco Wilms 1994 " class="imagelink" rel="attachment" id="p39" href="http://auguststrasse-berlin-mitte.de/spandauer-vorstadt/mulackstrasse-22/verlohrene_strassejpg/" /><a class="imagelink" title="verlohrene_strasse.jpg" href="http://auguststrasse-berlin-mitte.de/wp-content/uploads/2006/08/verlohrene_strasse.jpg"><img id="image39" alt="DIE VERLORENE STRASSE, Marco Wilms 1994" src="http://auguststrasse-berlin-mitte.de/wp-content/uploads/2006/08/verlohrene_strasse.thumbnail.jpg" /></a></strong></strong></strong></strong></strong>
</p>
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