AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

POTTINGERS HAUS

POTTINGERS HAUS Maerz 2009

Eine dokumentarische Fiktion von Thomas Martius

Donnerstag, 19. März - Sonntag, 22. März

Beginn täglich um 15 Uhr, Ende spätestens um 23 Uhr
Der Beginn um 15 Uhr ist ein empfehlenswerter Einstieg in Pottingers Haus. Dennoch ist Kommen und Gehen jederzeit möglich. Die Bar hat geöffnet.

Kulturhaus Mitte
Auguststraße 21, 10117 Berlin

Kartenreservierung: telefonisch (030) 2888 44 33, per Email: Kulturhaus-mitte@web.de
Eintritt: Tageskarte 10 EUR (ermäßigt 8 EUR), Wochenkarte 12 EUR

www.kulturhaus-berlin-mitte.de

www.pottingershaus.de

Linienstraße 142/143.
Ein immer noch nicht saniertes Haus in der Neuen Mitte Berlins. Hier lebt und träumt Pottinger, ein Meister des Alltäglichen. Als dem Haus die Versteigerung droht, klärt Pottinger die Besitzverhältnisse und sein Verhältnis zur Realität. 1998 verschwindet er spurlos.

Thomas Martius schreibt ein Drehbuch über seinen Nachbarn Pottinger.
Im Jahr 2000 wird der Stoff unter seiner Regie verfilmt, doch der Film
kommt nie in die Kinos. Im August 2005 entsteht ein filmischer
Theaterabend, aufgeführt am Originalschauplatz Linienstraße, zusammen
mit Nino Sandow (Musik / Performance) und Neil Hennessy (Special
Sounds). Heute sitzt Martius allein auf der Bühne, umgeben von den
konservierten Klängen des Hinterhofs, neben dem Video. Ein Ensemble
von 22 Zeitzeugen kommt zu Wort, alte und junge Menschen, von der
Bardame über die Finanzberaterin bis zum Ofensetzer. Sie alle kannten
Pottinger. Und sie alle kennen das Viertel, von früher und von heute.
Auch auf Video: Peter Lohmeyer, Schauspieler. Der Hauptdarsteller des
unveröffentlichten Kinofilms erzählt von anstrengenden Dreharbeiten
und seinem Verhältnis zu Pottinger, Martius und zum Leben. Die
Aufführungsdauer schwankt je nach Situation. Für bequeme
Sitzmöglichkeiten ist gesorgt, die Bar hat geöffnet.

2009-03-15

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