AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Carsharing - Einstiegsdroge in das Autofahren

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gesehen am Koppenplatz

Carsharing, auch mit Elektroautos, bringt mehr Motorverkehr in die Innenstadt und es werden vor allem Strecken zurückgelegt, die sonst mit dem ÖPNV oder dem Fahrrad zurückgelegt würden. Ein hoher Prozentsatz der Carsharing-Kunden besitzt, wie Studien belegen, ein eigenes Auto.

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Ganz absurd wird es durch diese mobilen Stromtankstellen. Ein Fahrrad-Fahrer macht sich mit einem Fahrradanhänger auf den Weg zu einen Elektroauto mit leeren Akku. Auf dem Anhänger hat er einen großen Kasten in dem sich Batteriepacks befinden. Damit wird das Elektroauto in vier Stunden wieder voll geladen.

2018-06-30

Smartphone-Gefängnis

Streetart Smartphone Gefängnis

Es gibt sie noch, die kleinen feinen Streetart Arbeiten.
Kommentar zur freiwilligen elektronischen Fußfessel (fachlich elektronische Aufsicht).

Gesehen ganz in der Nähe der Auguststrasse, wo genau erzähl ich nicht. Wegen den “Straßenkunst-Sammlern”.

2018-06-18

Berliner Stadtentwicklung - Europacity

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“Wie ist es um das Bauen unserer Zeit bestellt? Dem enormen publizistischen Interesse an der Zukunft der Stadt steht eine vernichtende Kritik am gegenwärtigen Bauen gegenüber. „Stümper des Städtebaus“, „Filteranlagen für Menschen“, „Die verbaute Zukunft“ – so lauten die einschlägigen Titel in den deutschen Feuilletons. (…)
Gerade in Berlin, wo wir eine reiche städtebauliche Tradition vorfinden und deren Quartiere als Inbegriff für das gelingende Zusammenleben ganz unterschiedlicher Menschen gelten, wird nun mit der Europacity ein Neubauviertel realisiert, dessen pragmatischer Funktionalismus selbst das Frankfurter Europaviertel noch übertrifft. Trotz guter Absichten und des Bekenntnisses, an die Qualitäten gründerzeitlicher Quartiere anknüpfen zu wollen, ist in der Europacity nichts entstanden, was einer lebendigen Stadt auch nur nahekommt.”

Stadtentwicklung Endstation Europacity, Zur Krise der Berliner Stadtentwicklung. Ein Essay über fehlendes Selbstbewusstsein. 18.04.2018, https://www.tagesspiegel.de/stadtentwicklung-endstation-europacity/21164636.html
https://www.tagesspiegel.de/stadtentwicklung-endstation-europacity/21164636.html

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Mit 40 Hektar ist das Stadtentwicklungsprojekt ‘Europacity’ um ein Mehrfaches größer als das Areal des Potsdamer Platzes.

“Seit Mitte des 19. Jahrhunderts war das Gebiet nördlich des heutigen Hauptbahnhofs von Bahnanlagen geprägt. Während der deutschen Teilung geriet es, unmittelbar an der westlichen Seite der Mauer gelegen, in eine Randposition. Und als es dann nach 1990 wieder ins Zentrum rückte, war das wertvolle Areal noch bis 2003 von einem Containerbahnhof besetzt. (…)
„Der Berliner Senat hat die Chance verpasst, ein gemischtes, lebendiges und nachhaltiges Quartier zu schaffen“, sagt Antje Kapek, Fraktionschefin der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus. Ihre Befürchtung: In der Europacity entstünden eine Schlafstadt und eine Ansammlung von Bürogebäuden. „Ein totes Quartier für Reiche“.

Berliner Quartierprojekt Europacity Tristesse mit Gleisanschluss, 05.03.2016
http://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/berliner-quartierprojekt-europacity-tristesse-mit-gleisanschluss/13055068.html

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Fotos sind vom März 2018

2018-06-12

Der Untergang des Straßenspiels

Noch vor zwei Generationen spielten Kinder ganz selbstverständlich auf der Straße. Wir sind Zeugen des Niedergangs dieser von Kindern spontan selbstorganisierten Straßenspielkultur.
Straßenspiel ist die allersichtbarste und selbstorganisierte Spielform der Kinder, öffentlich auf Straßen, Bürgersteigen, Plätzen, Spielplätzen gelebtes und produziertes Spiel. Das Straßenspiel selbst verlagert sich zunehmend in Gärten, auf Schulhöfe und Spielplätze. Insgesamt gesehen ist ein starker Rückgang der klassischen Straßenspiele (die ehemals dominierende »Hopse« ist ganz verschwunden) zu konstatieren. (1)

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(3) Rennerfahren mit kleinen Modell-Rennwagen
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(3) Ziehe durch, eine der letzten Phasen:
die Engel werden hin- und hergeschwungen
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(3) Wir kommen aus dem Morgenland,
der Meister hat den Beruf erraten
und fängt einige der weglaufenden
Kinder, die ihm bei der nächsten Tour
helfen müssen.

Fast jede Bewegung heutiger Kinder ist kontrolliert, behütet bzw. bekäfigt. Sie spielen zuhause im Zimmer, zur Schule werden sie meist gefahren, wenn’s zum Sport geht ebenfalls. Wenn sie raus gehen oder mit dem Fahrrad fahren, sind meist die Eltern dabei, und wenn man auf den Kinderspielplatz geht, hat der Zäune und Gitter, um den Kontakt der Kinder mit der Straße zu vermeiden. Im übrigen sind Spielplätze erst entstanden, um die Kinder von der Straße zu holen. Die größte Belastung der Eltern stellt die Angst um die Verkehrsicherheit der Kinder dar. (2)

Aus dem ›Klassiker‹ zum Straßenspiel, die Untersuchung von Reinhard Peesch (1957) mit dem Titel Das Berliner Kinderspiel der Gegenwart. Peesch führt seine Erhebung 1955 an 4 815 Schülerinnen und Schülern der 2. bis 8. Klasse in Gesamt-Berlin durch: über schriftliche Befragung (»Welche Spiele spielt ihr jetzt auf der Straße am liebsten?« und vertiefende, ausführliche Beschreibungen der gefundenen Spiele durch ausgewählte Kinder:

z.B. Hüpfspiele

Hüpfen herrscht als als tragendes Spielmotiv in zwei Spieltypen: dem figurenhüpfen, berlinerisch Hopse, bei dem auf dem Straßenpflaster gezeichneten, in einzelne Felder geteilten, geometrischen Figuren die Grundregeln des Spiels bestimmen, und dem Hüpfen mit dem Springseil. Sehr häufig genannt wurde Hopse. Dieses Wort bedeutet in Berlin zweierlei: einmal Figurenhüpfen allgemein, also Oberbegriff für alle Formen dieses Spieltyps, und daneben auch eine bestimmte Form des Figurenhüpfens. Die Angaben der Kinder lassen nicht erkennen, in welcher Bedeutung das Wort hier verwendet worden ist.
Nach meinen Beobachtung wird jedoch das als Hopse bezeichnet Spiel keineswegs häufiger gespielt als die anderen Formen. (…) Als Beispiel der in Berlin üblichen Formen des Figurenhüpfens seien hier einfach Hopse, Montag-Dienstag-Hopse, Mondhopse, Englische Hopse, Wasserhopse, Briefhopse, Karohopse und Ballhopse beschrieben. (3)

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(3) Länder klauen, der Sieger erwirbt vom
Verlierer so viel Land, wie er von seinem
Sektor aus erreichen kann

Die Straße ist kein Spielplatz

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(1) Adam Zurek: Ist das Kinderspiel noch zu retten? Bedrohung des Spiels und Befreiung im Spiel. In: Psychologie und Gesellschaftskritik 31 (2007), 4, pp. 57-72. URN: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-292327
(2) Klaus Gietinger, Totalschaden: Das Autohasserbuch, 2010
(3) Reinhard Peesch, Das Berliner Kinderspiel der Gegenwart, 1957

siehe auch:
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/die-verhaeuslichung-der-kindheit

2018-05-25

Rosenthaler Straße 43-45 - der nächste Nachwendebau wird abgerissen

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Spekuliert wurde darüber schon seit 2016, jetzt gilt es als sicher: das 1998 fertiggestellte Gebäude Rosenthaler Straße 43-45 gegenüber den Hackeschen Höfen und 2014 vom Hamburger Immobilieninvestor ‘DC Values’ gekauft, wird noch in diesem Jahr vom neuen Eigentümer abgerissen.
Das ist dann nach der Linienstraße 72 der nächste Nachwendebau der einem Luxusneubau weichen muß.

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Im Haus wohnten über 250 Senioren und war vom Pflegekonzern Pro Seniore gemietet. Im Erdgeschoss war ein Drogeriemarkt, ein Lebensmittelsupermarkt und ein Imbiss.

2018-04-30

Die Bodenfrage

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“Das Märchen vom freien Markt

Wer heute noch das Märchen vom freien Markt erzählt, der angeblich auch das Mietenniveau regle, ist entweder auf die Lügen der Neoliberalen hereingefallen oder er gehört zu denjenigen, die diese Lügen verbreiten. Denn nirgendwo sonst lässt sich komplettes Marktversagen so klar beobachten wie beim Wohnungssektor.
Die Anbieter der wenigen freien Wohnungen verfügen über ein temporäres Quasimonopol, was es ihnen erlaubt, Mondpreise zu verlangen.”
https://taz.de/Kommentar-Protest-gegen-Mietpolitik/!5495976/

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Vom Bayerischen Rundfunk über den Deutschlandfunk bis zur Bauwelt und erst recht in den stadtpolitischen Gruppen wird die Bodenfrage gestellt.
Brauchen wir eine Bodenreform?
https://www.br.de/radio/bayern2/wie-eine-bodenreform-gegen-gentrifizierung-helfen-koennte-100.html
Wie bezahlbarer Wohnraum entstehen könnte
http://www.deutschlandfunkkultur.de/mittel-gegen-explodierende-grundstueckspreise-wie.976.de.html?dram:article_id=414075
Die Bodenfrage
http://www.bauwelt.de/themen/betrifft/Die-Bodenfrage-3137405.html

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Fotos von der Demonstration “WIDERSETZEN – Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn” am 14.4.2018

mehr Fotos auch auf:
https://youtu.be/8eV9nrtzmWE

siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Allmende

2018-04-18

Tacheles Areal - Baugrube

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Eigentlich sollte schon im Juli 2017 mit dem 11,5 Meter tiefen Erdaushub begonnen werden, doch letztes Jahr war man auf der Baustelle hauptsächlich mit dem Herstellen von sogenannten Schlitzwänden gegen das Eindringen von Grundwasser in die Baugrube beschäftigt.

Aber anscheinend soll es jetzt bald los gehen mit dem Ausbaggern der Baugrube.

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Seit kurzem sind diese Hydraulikstützen gegen mögliche Beschädigung der Nachbargebäude beim Ausgraben verspannt.

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siehe auch:
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/tacheles-areal-bauvorbereitenden-massnahmen-fuer-den-erdaushub
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/areal-am-tacheles

2018-04-03

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