AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

me Collectors Room Auguststrasse 68

me Collectors Room Berlin, Auguststrasse 68

me Collectors Room Berlin

“Thomas Olbricht, Sammler und Bauherr, Wissenschaftler, Arzt, ehemaliger Vorsitzender des Aufsichtsrates der Wella AG und vor allem Erbe eröffnet in einem großem Neubau in der Auguststraße 68 die “Galerie Me” mit der Ausstellung “Passion Fruits”. Für die Anwohner und Kiezberliner eher ein Dorn im Auge, ist das Haus in Mitte nun das größte und klotzigste in der Umgebung.” (http://www.am-ende-des-tages.de/photos/100429-vernissage-olbricht-computerspielepreis-anonymous-emmerich/?PHPSESSID=a4f30e4a44436d211951c82f1fb0e859)

“Mit fünf Jahren fing er an zu sammeln - Briefmarken und Bierdeckel.” (BZ)

“Wer Kunst sammelt, der will sie irgendwann auch zeigen. Er will den Menschen einen Gefallen tun, seinen Reichtum präsentieren oder guten Geschmack beweisen.
Zum Spaß hat er sich nun ein ziemlich klobiges Haus in die Auguststraße, gleich neben die nicht ganz so großen, für Berlins Aufstieg zur Kunsthauptstadt aber prägenden Ausstellungsräume der Kunst-Werke gesetzt. (…) Olbricht will die Berliner Besucher das Staunen lehren.”
(http://www.zeit.de/2010/18/Kunstmarkt-Thomas-Olbricht)

me Collectors Room Berlin

“In Hinblick auf die Kunst lässt sich das ME nur als ein hypertrophes ICH interpretieren, das in einem sechs Meter hohen, 3.330 Quadratmeter umfassenden Betonkasten haust, der den zierlichen Barockbau der direkt danebenliegenden Kunst-Werke mit brachialer Wucht zu erdrücken versucht, (…)”
(http://www.taz.de/1/berlin/tazplan-kultur/artikel/?dig=2010%2F04%2F30%2Fa0237&cHash=9e7cbe977f)

“Jetzt steht es, höher und größer als alle anderen Gebäude in der Auguststraße, aber mit weniger Raum als geplant für die Sammlung und mehr für luxuriösen Wohnraum, der vermietet wird. Olbricht ist damit zufrieden, er sei heute für die Auflagen der Ämter “dankbar”, alles sei viel zu groß gewesen.”
(http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,691308,00.html)

“Das Gebäude ist ein grober Klotz mit langweiliger Fassade. Am Vordach zieht sich ein rotleuchtender Rallye-Steifen entlang. Auf den ersten Blick denkt man eher an eine H&M-Filiale oder eine neue Dependance der Pizza-Kette Vapiano als an einen Ausstellungsort. (…) Alles richtig gemacht, aber nichts ist besonders oder aufregend. Eher so, wie im ersten Semester Architekturstudium Museen entworfen werden - als Wiederholung von Bekanntem. Andere Privatsammler haben mit ihren Bauten die Architekturdebatte ihrer Zeit beeinflusst, man denke zum Beispiel an die Sammlung Goetz und ihren Ausstellungsraum von Herzog & de Meuron in München. (…) Das ganze befindet sich in der Auguststraße, in den 90er-Jahren der Hot-Spot der Berliner Kunstszene heute eher eine touristische Adresse. Die Chance, als privater Investor zu helfen, neue, spannende Orte (ob in Neukölln, im Wedding oder ganz woanders in Berlin) zu definieren, wurde vertan. Und auch auf das, was am Ort vorhanden ist, wurde nicht reagiert. (…)
Steht die Sammlung also für die Zukunft von Berlin? Ja, der “me Collectors Room” ist ein Beispiel für ein gegenwärtiges Dilemma. Berlin ruht sich auf den Lorbeeren der Vergangenheit aus, lebt auf Image-Pump. Mehr und mehr hält ein Lebensstil Einzug in die Stadt, der sich vom Ruf einer kreativen Stadt angezogen fühlt, aber selber nicht die Kraft hat, diese Qualität zu leben und weiter zu entwickeln. Beim “me Collectors Room” zieht sich die provinzielle Biederkeit vom Absperrgitter über die Ortswahl bis zum architektonisch langweiligen Umgang mit Raum und Umgebung.
So zeigt der “me Collectors Room”, was mit Berlin passiert, wenn es seine Lust am Experimentieren verliert. Berlin droht, seinen eigenen Charakter zu domestizieren und zum Schaufenster eines bürgerlichen Habitus zu werden, der seinen Wunsch nach Verrücktheit in kulturellem Engagement sublimiert.(…)”
(http://www.welt.de/die-welt/kultur/article7442813/Thomas-Olbrichts-Wunderkammer.html)

me Collectors Room Berlin

“Es ist wunderbar zu sehen, wie ein altes ausgestopftes Tier auf ein Bild von heute schaut” (Thomas Olbricht)

2010-05-03

Tagsüber für Touristen, abends und nachts Raum für exklusive Events mit Kunstambiente: Das Geschäftsmodell “me Collectors Room” Auguststrasse 68:

Der me Collectors Room Berlin bietet Raum für exklusive Veranstaltungen. Es können sowohl das Foyer mit dem Café, die Lounge des Hauses und die Ausstellungshallen angemietet werden.
Mit seiner zentralen Lage und der exklusiven Ausstattung ist der me Collectors Room Berlin hervorragend für Firmenveranstaltungen und Empfänge geeignet.

me Café (Foyer) Nutzfläche für Veranstaltungen: 180 qm
Stehempfang: max. 150 Personen
Gesetztes Essen: 80 Personen

Lounge (1. Etage) Nutzfläche für Veranstaltungen: 130 qm
Stehempfang: max. 100 Personen
Gesetztes Essen: 60 Personen

Ausstellungshallen Nutzfläche für Veranstaltungen: 302 qm + 218 qm
Stehempfang: max. 200 + 150 Personen
Gesetztes Essen: 200 Personen

Verfügbarkeiten: Montag ganztägig, Dienstag bis Sonntag ab 18 Uhr

Das kann ja heiter werden …

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