AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Kulturdenkmal Auguststrasse 11-16

Auguststrasse 14-16, 2008
Auguststraße 14-16, 2008

Das Areal der Jüdischen Gemeinde zu Berlin in Berlin-Mitte, Oranienburger Straße 28-31 und Auguststraße 11-16, ist vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM), Staatsminister Bernd Neumann, als national wertvolles Kulturdenkmal anerkannt worden. (…) Damit verbunden ist die Vergabe von Fördermitteln aus dem Denkmalpflegeprogramm des BKM.(…)
In vier Bauabschnitten soll die nutzungsneutrale Substanzsicherung und Restaurierung der Gebäude Auguststraße 14-16 von 2011 bis 2014 durchgeführt werden.
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer: “Ich freue mich für die jüdischen Gemeinde zu Berlin und für alle Berlinerinnen und Berliner über diese Anerkennung. Baudenkmäler sind unser stärkstes historisches Gedächtnis. Durch diese Baudenkmäler, in denen das alltägliche Leben stattgefunden hat und stattfindet, wächst das Verständnis für die Vergangenheit und die Chance, die Gegenwart zu begreifen und die Zukunft zu gestalten. Mit der Anerkennung ist ein weiterer wichtiger Schritt für eine Sicherung des kulturellen Erbes der jüdischen Gemeinschaft in Berlin gemacht worden und damit für das kulturelle Erbe der ganzen Stadt.”(…)
Für eine spätere Nutzung des ehemaligen Jüdischen Krankenhauses Auguststraße 16 werden zurzeit Verhandlungen der vier Universitäten von Berlin und Brandenburg (HU, TU, FU und Uni Potsdam) geführt zur Einrichtung eines Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg.

aus: Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin und der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, 09.06.11

siehe auch:

Das Gebäudeensemble Auguststrasse 11-16

Auguststrasse 11-13

Nr. 14-15

2011-06-16

Kommentar hinterlassen: