AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Kleine Auguststrasse 2-3 - vom Mietshaus zum Einfamilienhaus

Kleine Auguststrasse 2-3

Zur Zeit wird das Haus Kleine Auguststrasse 2-3 umgebaut. Bis auf einen Teil der Fassaden bleibt aber nichts übrig von diesem 1881 erbauten Mietshaus.

Kleine Auguststrasse 2-3
Foto: Beek100 - http://de.wikipedia.org/

Eine neue Dimension der Verdrängung: Umbau eines Mehrfamilienhauses zu einer Wohneinheit.

Bis vor kurzem wohnten hier 7 Mietparteien. In Zukunft residieren hier das (Medien-)Unternehmer Ehepaar Christiane (zu Salm) Kofler und Georg Kofler.

Kleine Auguststrasse 2-3

Früher zogen Vermögende an den Stadtrand in ein Villenviertel. Jetzt wollen sie mittendrin wohnen. Mich wundert, dass so ein Bauprojekt überhaupt eine Baugenehmigung bekommt im denkmalgeschützten Bauensemble Spandauer Vorstadt.

Kleine Auguststrasse 2-3

Kleine Auguststrasse 2-3

Kleine Auguststrasse 2-3

Aber eigentlich wundert mich kaum noch was in Berlin Mitte …

2013-10-16

6 Kommentare zu 'Kleine Auguststrasse 2-3 - vom Mietshaus zum Einfamilienhaus'

Kommentare als RSS

  1. Fritz sagt,

    am 16. Okt. 2013

    Oh! In der Straße ist mein Kindergarten, in dem ich bis ‘94 war. Kann mich erinnern, wie Freunde in genau dieses Haus gingen. Nun isses weg. Der Kindergarten vielleicht auch bald, wenn sich die Herren aus dem Haus über die Lautstärke beschweren…

  2. Friederike sagt,

    am 17. Okt. 2013

    Wenn ich das richtig verstehe, bleibt das Haus ja stehen, wird aber zur feudalen Einraum-Wohnung, sozusagen. Dekadenz pur. Manchmal kotzt sie mich an, meine Heimatstadt. (sorry, aber ein anderes Wort fällt mir nicht ein)

  3. Markus sagt,

    am 18. Okt. 2013

    Aber Fr. zu Salm schöpft doch ihren moralischen Mehrwert daraus, Menschen im Hospiz zu begleiten. Da darf man sich dann auch mal etwas mehr Platz dort gönnen, wo der Platz ohnehin schon knapp ist.

  4. Kand.in.Sky sagt,

    am 18. Okt. 2013

    OMG! Kapitalismus!
    Oder ist es nur Neid?

  5. Kollege sagt,

    am 19. Okt. 2013

    Aber der liebe Herr Kofler hat jeden Mieter eine sechsstellige(!) Summe für den Auszug gezahlt. DAS ist der Unterschied. Also “immerhin” oder “wenigstens das”.

  6. Kollege sagt,

    am 19. Okt. 2013

    “jedem. Sorry, ist schon spaet.

Kommentar hinterlassen: