AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Gebäudeensemble Auguststrasse 11-16

jüdischen Krankenhaus

Erstmal die gute Nachricht: seitdem der Komplex vom Bund als Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung gefördert wird, wird der weitere Verfall des ehemaligen jüdischen Krankenhaus des Architekten Eduard Knoblauch in der Auguststrasse verhindert.

jüdischen Krankenhaus

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Leider kam diese Förderung für den Komplex, der sich von der Neuen Synagoge auf der Oranienburger Straße ausgehend, entlang der Auguststraße erstreckt, kurz nach dem Abschluß des 20jährigen Mietvertrages mit dem Galeristen Michael Fuchs. Und das ist die schlechte Nachricht: so gibt es jetzt als weiteren Untermieter das Kennedy-Museum in der Auguststrasse 11-13. Michael Fuchs laut Tagesspiegel: “„Es spricht nationale sowie internationale Besucher an, die sich nicht nur mit Kunst, sondern auch mit der Geschichte Berlins auseinandersetzen möchten.“ Es sei daher eine perfekte Ergänzung zu den bereits vorhandenen Ausstellungen. Und Alexander Golya, Pressesprecher des Museums: „Das Publikum hier in der Gegend ist sehr viel internationaler und äußerst kulturaffin.“ (Als am alten Standort am Pariser Platz)”
Die Entwicklung zum Touristenviertel geht weiter …

Maedchenschule.jpg

siehe auch:

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9366/highlight/Auguststra%C3%9Fe

http://auguststrasse-berlin-mitte.de/auguststrasse-11-13

2012-11-28

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