AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

… es polarisiert

Linienstrasse 40
Linienstraße 40

Wenn ich Neubauten in der Spandauer Vorstadt fotografiere und beobachte, das sich andere auch gerade für dieses Gebäude interessieren, spreche ich gerne an und frage nach: “Wie gefällt Ihnen denn das Haus …?”

Als das Foto entstand war es auch so, die Antwort: “Eh .., ich habs gebaut”

Ubs … auf meine Anmerkung, das es im Deutschen Architekurforum heftig diskutiert wird (”heute auch dran vorbeigefahren. Sah’ aus wie ein Atlantikwall-Bunker. Wann werden denn die Geschütze montiert?”), die Antwort des Architekten: “Ja sicher, das Gebäude polarisiert, die graue Farbe gefällt mir aber auch nicht mehr, aber …”

Anscheinend “polarisiert” der Neubau Auguststraße 68 des Architekturbüros Hans Dittmann, die Kunsthalle des Kunstsammlers Thomas Olbrich, genauso.

Tim Ackermann meinte in der WELT am 11. April: “Mit seinen wuchtigen Proportionen und der Glas- und Betonfassade hebt er sich von den umliegenden Altbauten ab. Drängelt sich mit gewisser Brutalität in die Straße hinein. Das hat diejenigen alarmiert, die aus Berlins Mitte am liebsten ein ästhetisches Freilichtmuseum aus Zilles Zeiten machen würden. Übersehen wird, dass auch Disharmonie ein Gewinn sein kann. Olbrichts Bau polarisiert, so wie der etwas unglückliche Titel seines Ausstellungshauses: “me Collectors Room Berlin”.”

Aha - es polarisiert …

siehe auch:

http://auguststrasse-berlin-mitte.de/auguststrasse-68-wunderkammer
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/das-demokratische-nichts-baubeginn-auguststrasse-68
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/auguststr68

2010-04-14

Ein Kommentar zu '… es polarisiert'

Kommentare als RSS

  1. Henrik sagt,

    am 14. Apr. 2010

    ich muss sagen, mir gefaellts

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