AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Eisbein gibt es in der Auguststrasse schon lange nicht mehr

“Berlin ist Hotspot für Touristen … das freut natürlich alle Politiker, Gastronomen, Hoteliers, die die Kohle machen können - aber jene die dort wohnen, dort wo`s die Touris besonders hinzieht, z.B. in die Auguststrasse in Mitte, die finden das ganze nicht besonders amüsant”, so die Anmoderation einer kleinen Reportage in der Sendung zibb, gestern Abend im Fernsehen auf RBB zur Auguststrasse. Eine ehemalige Bewohnerin führt durch die Auguststrasse, das “Paradies für alle Kunstfans” geht der Rentnerin mächtig auf die Nerven - 45 Jahre hat sie hier gelebt und 2004 ist sie dann nach Kreuzberg gezogen: “Also ich muß ehrlich sein, ich möchte hier nicht mehr wohnen”.

Noch ein paar Tage in der Mediathek:
http://www.ardmediathek.de/rbb-fernsehen/zibb/die-auguststrasse?documentId=11101850

zbb-Reportage Die Auguststrasse

rbb Mi 11.07.12 18:30
Reportage
Die Auguststraße

In den 90er Jahren Abrisshäuser und Hausbesetzer, heute Nobelrestaurants und Galerien. Die Auguststrasse in Mitte ist schicker denn je. zibb hat sich mit einer ehemaligen Bewohnerin auf eine Tour durch ihren früheren Kiez begeben.

Ein Beitrag von Janna Falkenstein

2012-07-12

2 Kommentare zu 'Eisbein gibt es in der Auguststrasse schon lange nicht mehr'

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  1. Martin Urban sagt,

    am 12. Jul. 2012

    Ich habe mal an der Torstraße gewohnt, eben unweit der Auguststraße und auch ich möchte dort nicht mehr wohnen geschweige denn leben. Es ist so künstlich und aufgesetzt dort, das liegt leider auch an den Leuten die dort leben - ein gewisser “lifestyle” wird dort zelebriert. Es ist wichitg in welcher der vielen Bou·tiquen man seine Kleidung kauft, ähnlich oberflächlich sind auch die Gespräche dort. Ich würde mich dort nicht mehr wohlfühlen und ich finde es bedenklich, dass der Wandel in diese Richtung, wenn auch nicht von allen, unterstützt und begrüßt wird.

  2. daggi sagt,

    am 19. Aug. 2012

    Ich bin nur hier zum Schlafen oder sonst-wie-in-der-Wohnung-sein. Es gibt ein bis zwei angenehme Kneipen/Cafés direkt in der Umgebung, ansonsten vermeide ich weitestgehend die Umgebung und die Menschen die sich hier zur Schau stellen (müssen).

    Ich war nie in irgendwelche Boutiquen, sie interessieren mich einfahc nicht. Ich kann von hier einfach zur Discounter laufen, die Post ist auch fast nebenan, einige Ausstellungsorte (ich meine nicht die ‘Galerien’ in der Auguststraße…), mit Bus, Straba und Bahn ist man schnell weg (und dann zurück)…

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