AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Einzelhandelsstandortsicherungszäune

Tacheles

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Die Situation am Freigelände um das Tacheles wird immer absurder

Die aktuelle Situation auf dem Einzelhandelsimmobilienmarkt und im Bereich der Luxuswohnprojekte sehen Beratungsunternehmen im Immobilienbereich so:

“Was bringt die Zukunft? Andreas Kogge, Leiter Einzelhandelsvermietung Berlin bei Jones Lang LaSalle: Entwicklungsdynamik geht vom Bereich nördlich des S-Bahnhofs Friedrichstraße aus. Besonders die anstehenden Projektentwicklungen Tacheles und Forum Museumsinsel im nördlichen Teil um die Oranienburger Straße lassen eine Aufwertung erwarten.

Hackescher Markt / Spandauer Vorstadt – Berlins Laufsteg

Der Hackesche Markt und seine Seitenstraßen haben sich mit rund 300 Shops und etwa 50.000 m² Verkaufsfläche zu einem internationalen Standort der Modeszene entwickelt. Individuelle Shops, schmale Straßen, Passagen und belebte Hinterhöfe bestimmen das Flächenangebot. Die Mieten sind von 50 bis 75 Euro/m² in 2006 auf aktuell bis zu 130 Euro/m² gestiegen.

Kogge: „Der lokale Handel und die kreative Szene erschließen die preiswerteren Nebenstraßen rund um die Hauptachsen Oranienburger Straße, Rosenthaler Straße, Neue Schönhauser Straße und Münzstraße. Vermehrt rücken Lagen wie die Mulackstraße, Rosa-Luxemburg-Straße, Weinmeisterstraße und auch die Rochstraße in den Fokus. Für die etablierten Bereiche sind weitere Mietsteigerungen zu erwarten und neben Projektentwicklern zeigen auch Endinvestoren großes Interesse am Hackeschen Markt. In der näheren Umgebung des Hackeschen Markts wird die derzeit etwas unstrukturiert positionierte Oranienburger Straße in den nächsten Jahren einen großen Sprung nach vorn machen.“”

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“In Mitte ballen sich die Luxuswohnprojekte:
Das größte privat finanzierte Projekt in der historischen Mitte Berlins ist jedoch das Forum Museumsinsel. Nach jahrelanger Vorbereitung hat der Pizzafabrikant und Immobilienunternehmer Ernst Freiberger jetzt seine Pläne für das Areal zwischen Tucholskystraße, Oranienburger Straße und Monbijoustraße präsentiert. In denkmalgeschützten Gebäuden und Neubauten sollen bis Sommer 2014 für insgesamt rund 300 Millionen Euro nicht nur Büros, ein Hotel und Läden entstehen, sondern auch Wohnungen, deren Ausstattung dem Investor zufolge „in ihrer modernen Gediegenheit und Exklusivität mit dem Stil und der besonderen Lage korrespondieren wird“.

Dass Mitte ein teures Pflaster ist, bestätigen soeben veröffentlichte Zahlen des Beratungsunternehmens Bulwien Gesa. Demnach kosten Wohnungen in Neubauprojekten in Mitte im Durchschnitt 4080 Euro pro Quadratmeter und damit 1060 Euro mehr als in Prenzlauer Berg.”

siehe auch: Forum Museumsinsel - Die privatisierte Stadt

Quellen:
http://www.joneslanglasalle.de/Germany/DE-DE/Pages/NewsItem.aspx?ItemID=23695
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/wo-kapitalkraeftige-kosmopoliten-kaufen/5885404.html

2011-12-06

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