AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Ein Touristenmagnet weniger in der Spandauer Vorstadt

Der Umzug von C/O Berlin nach Charlottenburg ins Amerika-Haus ist nun beschlossen. “Ein Vertrag zwischen C/O und der Berliner Immoblienmanagement GmbH (BIM) über das seit 2006 landeseigene Gebäude ist bereits am 12. Dezember unterschrieben worden. Der Vertrag sichert der Fotogalerie den Standort für 16 Jahre zu,” so gestern die TAZ.
Der C/O-Direktor beklagte sich noch einmal über mangelnde Unterstützung aus dem Bezirk Mitte, weil der Bezirk nicht einen Teil der öffentlichen Grünanlage Monbijoupark dem privaten Unternehmen C/O Berlin GmbH & Co. KG überlassen hat.
“Man sei zwar „ein Kind von Mitte“ gewesen, aber „irgendwann wird man mal erwachsen“, meinte Erfurt.” Und die TAZ weiter: “Die Neuansiedlung von C/O Berlin passt zu den Absichten, die City West kulturell aufzuwerten und mit Infrastruktur- und Marketingmaßnahmen weiterzuentwickeln. Der Umzug in den alten Westen scheint daher mehr als ein Zufall zu sein. Er ist Symptom des Ausverkaufs von Mitte als Ort, wo man sich nach der Wende selbst neu erfinden konnte. Kulturinitiativen und Künstler brauchten die vorhandenen Freiräume nur zu besetzen. Das ist vorbei.”
Aber das ist schon ganz lange vorbei. Schon kurz nach der Wende wurden hauptsächlich GESCHÄFTSMODELLE erfunden.

http://www.taz.de/Fotogalerie-C/O-Berlin/!107608/

siehe auch:

http://auguststrasse-berlin-mitte.de/co-berlin-und-der-monbi

2012-12-19

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