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Das Dragonerareal von oben

Das Dragonerareal von oben

Das Dragonerareal von oben

Nachdem die Privatisierung des Dragonerareals in Kreuzberg verhindert wurde, geht das Grundstück 2018/19 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) an das Land Berlin und soll als “städtebauliches Modellprojekt” entwickelt und bebaut werden.
51 % der Gebäude auf dem rund 47.000 Quadratmeter großen Areal stehen teilweise seit über 10 Jahren leer.

Das Dragonerareal von oben

“Es gibt wenige Quartiere in Berlin, über die mehr diskutiert wurde und diskutiert werden wird als über das Dragoner Areal in Kreuzberg. Das liegt auch an den extrem engagierten und mit ihrem Engagement erfolgreichen Akteuren aus der Zivilgesellschaft. Es liegt aber auch an der immensen Komplexität dieses relativ kleinen Stücks Stadt.”
https://www.burgdorffstadt.de/komplexe-quartiere-brauchen-gute-partner-so-auch-auf-dem-dragoner-areal-in-berlin/

Das Dragonerareal fungiert als eine Art Wunschmaschine für die unterschiedlichsten Interessen - und viele propagieren im Interesse des Gemeinwohls zu handeln.

Ob die Aushandlung der Interessen in einem transparenten hierarchiefreien und ergebnisoffenen Prozess stattfindet, in dem die Bestandsmieter, die Anwohner*innen, Nachbarschaft und Stadtgesellschaft einbezogen sind wird sich zeigen.

Vor allem steht die Frage: was ist überhaupt verhandelbar, was ist bevor ein “Beteiligungsprozess” überhaupt beginnt durch Politik und Verwaltung schon gesetzt.

Das Dragonerareal von oben - letzte Woche auf youtube veröffentlicht:

dragonerareal_von_oben.jpg

https://www.youtube.com/watch?v=v0WwiJ7W_r4&feature=youtu.be

siehe auch:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinwohl

http://foto.diskurse.net/dragonerareal-berlin-kreuzberg/

Studie zum baukulturellem Erbe des Dragonerareals:
https://www.berlin.de/rathausblock-fk/projekte/geschichte/artikel.768849.php

2018-12-20

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