AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Autowahn und Megaposter

Von der AUGUSTSTRASSE kann man schön in Berlins “historische Mitte” spazieren, aber die massiven (AUTO-)Werbegroßplakate an den Fassaden entlang von UNTER DEN LINDEN sind ziemlich unerträglich …

Autowahn und Megaposter

Autowahn und Megaposter

siehe auch: Der individuelle Autoverkehr war von Anfang an ein Irrweg …

Ab Herbst 2010 soll am Schlossplatz ein 5 Stockwerke umfassendes und ca. 20m hohes Gebäude als Informationszentrum zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses entstehen, Humboldt-Box genannt, finanziert vom Großflächenwerber Megaposter: Dafür kann er den Schlossplatz mit Riesenpostern verschandeln: an der Humboldt-Box, am Bauzaun und später am Baugerüst des Schlosses.
Schon jetzt gibt es einen Container mit - na klar - mit Großflächenwerbung …

2010-03-17

Kunsttransporte

Auguststrasse 68

Das Grundstück Auguststraße 68 war schon seit Jahren ein Ort der KUNST: hier im Sommer 2007.

Zur Zeit werden wohl die ersten Kunstwerke an das “me Collectors Room Berlin” geliefert.

me Collectors Room Berlin

me Collectors Room Berlin

siehe auch: Das DEMOKRATISCHE NICHTS

2010-03-07

Ladenschließung

Vielleicht sollte ich hier eine neue Rubrik aufmachen: Ladenschließungen.

Grade mal ein Jahr konnte sich das “in’t Veld”-Schokoladengeschäft in der Auguststraße 26a halten. Bin gespannt wer da jetzt einzieht …

Auguststrasse 26a

2010-03-01

Berlin ist Mieterstadt

“Berlin ist Mieterstadt – nur etwa 14 Prozent aller Wohnungen sind Eigentumswohnungen. Und wie es aussieht, wird das wohl auch so bleiben. Denn ganz im Gegenteil zu den Versprechen der Immobilienbranche und Finanzvermittler lohnt sich der Besitz an Wohneigentum nicht wirklich …” recherchiert der immer wieder lesenswerte Gentrification Blog.

2010-02-22

Urbanes Stricken, me-berlin und SP-38

streetstrickart1.jpg

Urban Knitting

Urban Knitting

Wunderkammer

SP-38

2010-02-21

Der Garnisonfriedhof

Garnisonfriedhof

Der Garnisonfriedhof am Ende der Auguststraße - heute eine Oase in der steinernen Spandauer Vorstadt - hatte ursprünglich zwei Teile: den “Offiziersfriedhof” für Offiziere des preußisch-deutschen Heeres und den “Gemeinenfriedhof” für den einfachen Soldaten, der sich über die heutige Gormannstraße (früher Laufgasse) bis zur Rückertstraße (früher Wüste Gasse) hinzog.
Das Gründungsjahr der Friedhofsanlage ist auf Grund fehlender Urkunden und Akten nicht mehr belegbar, mit Sicherheit fanden aber seit 1706 Bestattungen statt. 1854 ordnete das Kriegsministerium an, die Verstorbenen des Garnisonlazarettes nicht mehr auf dem Garnisonfriedhof, sondern auf dem Invalidenfriedhof vor den Toren der Stadt zu begraben. Die letzten regulären Beisetzungen auf dem nicht mehr erhaltenen Gemeinenfriedhof fanden 1876 statt. 1877 wurde der geschlossene Gemeinenfriedhof als Spazierpark und 1900 zur Bebauung freigegeben.

Garnisonfriedhof

Soldaten sind Mörder
“Wann Krieg beginnt, kann man Wissen, aber wann beginnt der Vorkrieg? Falls es da Regeln gäbe, müßte man sie weitersagen. In Ton, in Stein eingraben, überliefern. Was stünde da? Da stünde unter anderen Sätzen: laßt Euch nicht von den Eigenen täuschen” schrieb Christa Wolf 1983 in ihrer Erzählung Kassandra.
Heute gibt es kein Kriegsministerium mehr in Deutschland.
Einen Krieg nennt man Entwicklungshilfe.

Laßt Euch nicht von den Eigenen täuschen!

Bundesweiter Protest gegen den Afghanistan-Krieg am 20. Februar 2010 in Berlin

2010-02-14

Verkehrskonzepte: Spurrillen

Spurrillen

Spurrillen

Spurrillen

Spurrillen

Nachdem das Verkehrskonzept des Spandauer Vorstadt Pollers, und auch das der Tempo-10 Zone bisher gescheitert ist, versucht man jetzt das Verkehrskonzept der Spurrille um den Autoverkehr zu zügeln.

poller.jpg

Der Spandauer Vorstadt Poller - gescheitert?

siehe auch hier und hier und hier

2010-02-09

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