AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Deutsche Wohnen & Co enteignen

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gesehen in der Linienstraße

„Jeder Mensch hat das Recht auf angemessenen Wohnraum. Das Land fördert die Schaffung und Erhaltung von angemessenem Wohnraum, insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen…“

Verfassung von Berlin, Artikel 28

„Jeder Missbrauch wirtschaftlicher Macht ist widerrechtlich.“

Verfassung von Berlin, Artikel 24

„Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig.“

Grundgesetz, Artikel 14

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Warum DW enteignen?

2018-11-08

Mit Baustellenplanen erstickt

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Karte: Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter ODbL

“Szenekiez Oranienburger Straße - Die Magie wird mit Baustellenplanen erstickt” titelte die Berliner Zeitung diese Tage.
“Die Szenemeile der Neunzigerjahre gleicht im Moment einer Larve, die zur Puppe geworden ist. Alles scheint erstarrt unter Folien und Baustaub. Das alte Flair ist weg, ein neues Gesicht noch nicht zu erkennen. Und wann genau die Großprojekte fertig sind, die Immobilienentwickler hier realisieren, dazu schweigen Planer und Architekten.”

Es geht um das Areal zwischen Spree und Oranienburger Straße was der Investor Freiberger schon ab 2001 erwarb und von ihm ‘Forum Museumsinsel’ genannt wird. Es geht um das Tachesles-Areal und um das ehemalige Postfuhramt:
“Auch aus der Politik kommen kritische Stimmen. „Es ist mir unverständlich, warum in einigen Gebäuden der Oranienburger Straße seit so vielen Jahren Stillstand herrscht“, sagt Stefan Evers, Sprecher für Stadtentwicklung in der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus. Evers plant eine Anfrage an den Senat, der im Gespräch mit der Berliner Zeitung auf den Bezirk verweist. Dessen Baustadtrat Ephraim Gothe wiederum sagt in Bezug auf das Postfuhramt entschuldigend, man erteile bei privaten Projekten eben bloß eine Baugenehmigung und erhalte irgendwann einen Fertigstellungsbericht. Gothe berichtet zumindest, dass Biotronik zuletzt einen offenen Eingang von der Oranienburger Straße, Läden und Restaurants geplant habe. Von dem Konzern selbst: Kein Kommentar.”

Das diese historischen Gebäude alle einst im Eigentum des Bundes oder der Universitätsklinik Charité waren und von diesen an Privatinvestoren verkauft wurden, verrät der Artikel nicht.
https://www.berliner-zeitung.de/berlin/szenekiez-oranienburger-strasse-die-magie-wird-mit-baustellenplanen-erstickt-31470858

siehe auch:
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/die-verkaufte-mitte

2018-10-23

Rohrpostzentrale im ehemaligen Haupt-Telegrafenamt

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Die Bauarbeiten im ehemaligen Haupt-Telegrafenamt an der Oranienburger Straße gehen weiter. Inzwischen ist auch das ehemalige Logenhaus eingerüstet.

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Wie die Zukunft der deutschlandweit einmaligen Rohrpostzentrale aus sieht, die bis 1976 funktionierte, ist wohl unklar, wie die Morgenpost im September berichtete: “… der Architekt Michael Richter, der ein 120-Seiten-Konzept für den konservatorischen Umgang mit der Anlage erstellt hatte, beurteilen das Verhalten des Immobilieninvestors [Freiberger] mittlerweile als „semifeudal“.
(…) Die für Bau- und Kunstdenkmalpflege zuständige Mitarbeiterin des Landesdenkmalamts versichert außerdem: „Denkmalfachliches Ziel ist es, dieses bedeutende Industriedenkmal in seiner gesamten Funktionsweise für Besucher nachvollziehbar zu präsentieren.“ Eindeutig festlegen, dass die Rohrpostzentrale allgemein öffentlich zugänglich ist, will sich Sybille Haseley [Landesdenkmalamt Berlin] nicht. „Es ist davon auszugehen, dass die Anlage besichtigt werden kann“, heißt es vage.”

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Bundesarchiv, Bild 183-12753-0003 / Martin / CC-BY-SA 3.0

Die Maschinenstation des HTA. Hier treffen die Büchsen mit der Rohrpost von den einzelnen Ämtern ein und werden zu den jeweiligen Bestimmungsämtern weiterbefördert.

siehe auch:

https://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article215244033/Rohrpostanlage-in-Mitte-Bauplaene-noch-ungewiss.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Rohrpost_in_Berlin
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/das-dach-des-haupttelegrafenamtes

2018-10-11

3. Oktober 2018

Der ‘Tag der deutschen Einheit’ 2018 ist wohl, wenn aus dem sächischen Pegida-Umfeld und aus anderen Bundesländern angereiste Marschierer mit Fahnen und sächischen Volksliedern und DEUTSCHLAND-DEUTSCHLAND-überalles-Gesang durch Berlin-Mitte ziehen.

“Ich hatte lange keine Demo, die so spaßig war (…) weil wir nahezu ungestört durch ihre rotgrün versifften Kieze marschieren, sie können uns nichts entgegenstellen.”
Der Volksredner Sven Liebich aus Halle, bei einem Redebeitrag in der Torstraße.

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Quelle: youtube

2018-10-03

Abriss Rosenthaler Straße 43-45 (2)

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An der Rosenthaler Straße ist noch wenig vom Abriss zusehen.

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Anders auf der Hofseite:

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siehe auch: http://auguststrasse-berlin-mitte.de/abriss-rosenthaler-strasse-43-45

2018-09-30

Gegen Leerstand von Wohnraum - Großbeerenstraße 17a

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Am Samstag den 8.9. wurden in der Großbeerenstraße 17a (Kreuzberg 61) Wohnungen besetzt die seit vielen Jahren leerstehen.
“Seit acht Jahren geht die Vermietung zurück, vor vier Jahren wurde das Haus an den aktuellen Eigentümer verkauft. Nur zwei Wohnungen seien noch vermietet, der restliche Wohnraum, als auch zwei Gewerbeflächen, stehen leer, erzählt einer der Besetzer.”
http://www.taz.de/!5531396/

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Die Resonanz in der Gegend war groß und die Besetzung wurde von den Anwohner*Innen begrüßt, viele brachten Essen und Einrichtungsgegenstände vorbei.

Da benachrichtigte Politikerer*Innen mit Polizei und dem Eigentümer verhandelten, kam es nicht zu der Auslegung der “Berliner Linie” , Besetzungen innerhalb von 24 Stunden polizeilich zu räumen, sondern es wurde eine Nutzungvereinbarung verabredet - erstmal für eine Woche, nach der ersten Nachverhandlung am Montag bis zum 14. Oktober 2018.

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Gestern veranstaltet die Hausgruppe G17a die erst Kiezversammlung die regen Zuspruch fand. Informiert wurde über den Stand der Dinge und es wurde sich über die Situation im Stadtteil ausgetauscht.

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Viele Anwohner, wie z.B. die Bewohner*Innen der Großbeerenstraße 19/20 sind von Verdrängung bedroht. Ihr Haus wurde (trotz Milieuschutz) an eine luxemburgische Briefkastenfirma verkauft.

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siehe auch: Berliner Linie

https://twitter.com/besetzenberlin

2018-09-12

Abriß Rosenthaler Straße 43-45

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Die Immobilieninvestment- und Entwicklungsgesellschaft DC Values lässt jetzt die erst 1998 fertiggestellten Gebäude Rosenthaler Straße 43-45 abreißen, damit lukrative Ladenflächen mit großen Schaufensterflächen für die in der Gegend ansässigen Modelabels entstehen können.

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Die im dort ansässige Pflegeheim lebenden Senioren mußten dafür ausziehen. Die früheren Mieter Rossmann und Edeka ziehen dann vom Erdgeschoss ins Untergeschoss. 4.400 qm Handelsfläche sollen insgesamt im ‘Projekt Rosenthaler’ geschaffen werden und bis Ende 2020 fertig gebaut sein.

https://www.immobilien-zeitung.de/1000055200/dc-values-baut-gegenueber-hackeschen-hoefen-in-berlin

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siehe auch:

http://auguststrasse-berlin-mitte.de/rosenthaler-strasse-43-45-der-naechste-nachwendebau-wird-abgerissen

2018-08-29

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