AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Branding-Strategie von Immobilienbesitzern - Linienstraße 142

Linienstrasse 142

Zur Vermarktung von Eigentumswohnungen in der Linienstraße 142 holt der Immobilienbesitzer seinen Mieter von 2010 zurück, die “Künstlergruppe MMX”, und läßt die Fassade bemalen und Streetart anbringen. Auf dem Verkaufcontainer können die Künstler Kunstvideos zeigen …

Linienstrasse_142_2.jpg

Linienstrasse_142_8.jpg

“MMX der alternative Kunstort aus 2010 ist zurück in den alten Räumen der Linienstrasse 142, das Gebäude wird saniert, ein neues gebaut und Eigentumswohnungen entstehen, anstatt das die Kunst hier wie so oft weicht setzt diese sich mit der Transformation des Ortes auseinander und reagiert während des Wandels mit künstlerischen Positionen, eine symbiotische Beziehung die sich befruchten kann aber auch unbekanntes Terrain wagt.”, so MMX.

linien142_3.jpg

“Künstler, die das Objekt im Leerstand als Spielwiese genutzt haben, können in die Gestaltung der Wohnung mit einbezogen werden”, so der Immobilienbesitzer.

Linienstrasse 142

Linienstrasse_142_4.jpg

siehe auch: POTTINGERS HAUS

2012-10-28

Berlin Geschichte - Das Berliner Zimmer

Entwicklung von reiner Vorderhausbebauung zum mehrfach überbauten, verdichteten Mietskasernenhof:
Das Berliner Zimmer
BZ = Berliner Zimmer: großer, minimal belichteter Raum in der Innenecke

“Das «Berliner Zimmer» ist ein großer Durchgangsraum, der den Teil der Wohnung, der dem «vornehmen» Vorderhaus angehört, mit den Arbeits- und Dienstpersonalräumen des Seitenflügels verbindet. Es ist also nicht nur Durchgangsraum, sondern auch Grenze im System der Berliner Mietswohnung, bauliche und soziale Scheidelinie. In mancher Wohnung nur ein düsterer Saal, Rumpelkammer, Hohlraum, leere Pracht, in anderen Wohnungen das eigentliche Zentrum, Gemeinschafts- und Eßraum. Das Fenster führt auf den Hof hinaus und gibt den Blick auf das Hinterhaus frei, das oft mit beschönigender Ignoranz für die Realitäten «Gartenhaus» genannt wird.
Die Berliner Mietskaserne, die schon im Namen ihre Herkunft nicht verleugnen kann, ist bzw. war Ausdruck eines Dreiklassensystems mit vielen Schattierungen und Modifikationen, je nach dem, in welchem Bezirk der Wohnblock lag, wie groß und licht der Hof war, ob er Platz für etwas Grünes bot oder nur ein Betonrechteck war, gerade groß genug, damit die Feuerspritze im Notfall wenden konnte.”

Quellen:
Geist, Johann Friedrich; Kürvers, Johann Friedrichs; Das Berliner Mietshaus 1862-1945, München 1984
Strohmeyer, Klaus und Marianne (Hrsg.): Berlin in Bewegung. Literarischer Spaziergang 2: Die Stadt. Reinbek: Rowohlt (1987).

BeLichtung – zu Gast im Berliner Zimmer

BeLichtung Berliner Zimmer

Ausstellung mit Fotografien von Oliver Möst und Florian von Ploetz

In der abstrahierten Kulisse eines Berliner Zimmers wurden Besucher und Gäste des Museums Neukölln eingeladen, sich für ein Porträt in Szene zu setzen. Über 150 Bilder von Teilnehmern/innen sind so entstandenen. Sie zeigen die vielfältige Auseinandersetzung mit dem eigenen Bild und die Selbstinszenierung vor der Kamera.

12.10.2012 (19:00) - 31.12.2012 (18:00)
Museum Neukölln
Alt-Britz 81

Verkehrsverbindungen:
U7 bis Parchimer Allee
BUS M44, M46 (bis Britzer Damm/Tempelhofer Weg)

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 10-18 Uhr

2012-10-10

Auguststraße 26

So schaut die Auguststraße 26 zum Glück noch nicht aus …

Auguststrasse 26

Der Leipziger Kunsthändler Gerd Harry Lybke läßt zur Zeit seine Galerie EIGEN + ART umbauen und verursacht damit massive statische Probleme für das 1841 erbaute, denkmalgeschützte Mietshaus Auguststraße 26.

Auguststrasse 26

Auguststrasse 26

Auguststrasse 26

2012-10-01