AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Starkstromleitungen

Auguststrasse 11-17

Auguststrasse 11-17

Auguststrasse 17

An der Auguststraße 11-17 wurden die letzten Tage Starkstromleitungen verlegt.

Auguststrasse 17

Dabei wurde gestern das Schutzgerüst vor der Auguststraße 17 abgebaut und die Installation ‘Offenes Fenster’ zerstört.

offenes fenster
Foto: http://panopano.de/berlin/

Starkstromleitung

siehe auch:

http://auguststrasse-berlin-mitte.de/maedchenschule-baubeginn

http://auguststrasse-berlin-mitte.de/kulturdenkmal-auguststrasse-11-16


http://auguststrasse-berlin-mitte.de/auguststrasse-17

2011-11-29

Lesungen Berlin Bücher

Aus dem gerade eben erschienenen neuen Buch “Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol. Berliner Szenen” liest Klaus Bittermann am

24. November um 20 Uhr in Berlin, Monarch, Skalitzer Str. 134

Moebel zu Hause, aber kein Geld fuer Alkohol.

Schon seit langem beobachtet der Autor das Leben im »Gräfekiez« in Berlin Kreuzberg, in dem er seit 30 Jahren wohnt. Jugendliche Hosteltouristen stapeln sich und verstopfen die Wege, Mütter bahnen sich eine Schneise mit extrabreiten Kinderwägen, die Admiralbrücke wurde zum Treffpunkt, um sich auf das Pflaster zu legen, Bier zu trinken und Pizza zu essen, während 60-jährige Omas die Flaschen wegräumen. Klaus Bittermann guckt und hört sich das alles an und schreibt kleine Alltagsminiaturen über die Menschen und die Gentrifizierung, die gerade stattfindet, aber nicht so recht gelingen will, denn die Sonderlinge, die Penner, die Alkoholiker, die Renitenten, die Griesgrämigen halten sich hartnäckig.

Klaus Bittermann:
Möbel zuhause, aber kein Geld für Alkohol
Kreuzberger Szenen.

Edition Tiamat, Berlin 2011

Am 26. November 2011 wird das “Sur la Montagne” luxussaniert…
Jan Peter Bremer und „Der amerikanische Investor“ werden das SlaM besuchen.

26. November 2011 um 20 Uhr in Berlin, SlaM, Torstraße 170

Der amerikanische Investor

“Vielleicht sollte er dem amerikanischen Investor einen Brief schreiben. Vielleicht war der amerikanische Investor ein Mensch mit einem großen Herzen für die Literatur.”
Vor sich eine weiße Wand und die herausfordernd leere Seite seines Notizhefts, ringt ein Schriftsteller um den ersten Satz. Und weil sich der an diesem heißen Berliner Sommertag partout nicht einstellen will, springt er auf, kontrolliert zum hundertsten Mal, ob sich der Zustand seiner Wohnung wieder verschlechtert hat: Das alte Mietshaus, in dem er mit seiner Frau und zwei Kindern lebt, wird von dem neuen amerikanischen Investor saniert, und nun senken sich die Böden ab. Die Wände zeigen Risse, und ist nicht sein ganzes Leben seitdem buchstäblich in eine Schieflage geraten?

Jan Peter Bremer:
Der amerikanische Investor
Berlin Verlag, Berlin 2011

Ende November erscheint im BasisDruck-Verlag das Buch von Ulrike Steglich “Universum Ackerstraße - Berliner Geschichten”. Eine Buchpräsentation gibt es am 25. November um 19 Uhr im Café village voice (Ackerstr. 1a, Mitte) - oder auch am Samstag, 3. Dezember ab 21 Uhr im Club der polnischen Versager (Ackerstr. 169, Mitte).

Universum Ackerstrasse - Berliner Geschichten

„Universum Ackerstraße“ ist eine Sammlung von Reportagen, Porträts und Geschichten der Journalistin Ulrike Steglich aus den letzten 15 Jahren, ergänzt durch Fotoserien der Fotografen Klaus Bädicker, Christoph Eckelt, Mirko Zander und Rolf Zöllner.

Seit 1989 hat Berlin gravierende Umwälzungen erlebt: Wende, Mauerfall und Wiedervereinigung, Umbau, Neubau. Doch Kontraste, leidenschaftliche Debatten, Kollisionen und Reibungsflächen machen die eigentliche Anziehungskraft Berlins aus. Sie zeigen sich in politischen Entscheidungen und städtebaulichen Veränderungen ebenso wie im alltäglichen Leben der Bewohner, die mit Geduld, Pragmatismus und lakonischem Witz den permanenten Wandel bewältigen.

Aus Ulrike Steglichs Perspektive sind es diese Bewohner, die die Erzählung der Stadt ausmachen. Wer genau hinschaut und zuhört, entdeckt überall Spuren des Wandels: in den kleinen Geschichten neben dem Skandal, im Detail neben hochfliegenden Plänen, im Hintergrund der bekannten Bilder. Sicher ist hier immer nur eines: Es kann nie langweilig werden. „Universum Ackerstraße“ zieht eine kleine Zwischenbilanz nach zwei Jahrzehnten.

Ulrike Steglich:
Universum Ackerstraße - Berliner Geschichten
BasisDruck Verlag, Berlin 2011

2011-11-23

Hotelneubauten in der Spandauer Vorstadt

Torstrasse 136
Torstrasse 136

Der Präsident des deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) ist gegen die Einführung von Mindestlöhnen und einer Bettensteuer. Der reduzierte Mehrwertsteuersatz auf 7 statt 19 Prozent bei der Hotellerie hat zwar nicht zu gesunkenen Zimmerpreisen oder besseren Löhnen für die Mitarbeiter/innen geführt, aber lockt zu neuen Investitionen.

Hotel_Taunus
Hotel Taunus, Foto: Beek100

Das Hotel Taunus, Monbijouplatz 1, wird jetzt durch den Neubau ihr Zimmerangebot vervielfachen …

Hotel Taunus

Hotel Taunus

Hotel Taunus

Das Hotel in der Torstrasse 136 ist kurz vor der Fertigstellung.

hotel_torstrasse1.jpg

Die Touristifizierung der Spandauer Vorstadt geht weiter.

siehe auch:

http://auguststrasse-berlin-mitte.de/die-touristifizierung-in-der-spandauer-vorstadt

http://auguststrasse-berlin-mitte.de/touristifizierung-die-strasse-der-ameisen

2011-11-17

Georg Elser

Heute wurde in Berlin-Mitte, Wilhelmstraße/An der Kolonnade, ein “Denkzeichen” zur Erinnerung an Georg Elser eingeweiht. Initiator ist der Schriftsteller Rolf Hochhuth.

“München, 8. November 1939: Alles war sorgfältig vorbereitet. In dreißig Nächten hatte Georg Elser im Pfeiler hinter dem Rednerpult eine Bombe installiert. Doch kurz bevor sie explodierte, hatte Hitler, früher als sonst, den Bürgerbräukeller verlassen. Zum gleichen Zeitpunkt war der Attentäter durch aberwitzige Umstände bereits verhaftet. Noch während Hitler seine Zuhörer gegen England aufstachelte, hatte Elser bei Konstanz versucht, unbemerkt in die Schweiz zu gelangen. In seiner Jackentasche fanden die Zöllner eine Postkarte des Bürgerbräukellers, die den „illegalen Grenzgänger” später zum Verdächtigen machte. Er wurde an die Gestapo nach München ausgeliefert und dort nach schweren Folterungen zu einem Geständnis gezwungen. Am 9. April 1945 wurde der schwäbische Widerstandskämpfer im KZ Dachau ermordet. Bis dahin suchte die Gestapo in endlosen Verhören nach den „Hintermännern”. Hitler und Himmler wollten nicht glauben, dass Elser allein gehandelt hatte; es musste Drahtzieher geben. Es gab sie aber nicht – ein Umstand, der später auch die Historiker verwirrte: Ein Handwerker, der keiner politischen Gruppe angehörte, ein Einzelner, der früh erkannte, dass der Kriegstreiber Hitler nur mit Gewalt gestoppt werden kann, passte in keine ideologische Schublade.”

siehe:

Hellmut G. Haasis, »Den Hitler jag ich in die Luft« Der Attentäter Georg Elser, Biografie
Erschienen in der Edition Nautilus

http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Elser

http://www.georg-elser-arbeitskreis.de/

http://www.hellmut-g-haasis.de/index.html

2011-11-08