AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

15 Jahre Haus Schwarzenberg

Jim Avignon, 15 Jahre Haus Schwarzenberg
Jim Avignon, 2010

Es ist immer wieder angenehm - nach dem Samstagseinkauf auf dem Markt zum Beispiel - kurz in den Höfen des Schwarzenberg e.V. zu verweilen um sich von den Touristenhorden rund um den Hackeschen Markt zu erholen. Obwohl die Rosenthaler Straße 39 längst auch ein Anlaufpunkt für Touristenführungen ist: die Rentnergruppen ziehen durch die Hackeschen Höfe, die Jugendreisegruppen durch die Höfe des Haus Schwarzenberg um z.B. in 5 Minuten die Werke von Streetart-Künstlern aus aller Welt zu bewundern und zu fotografieren.

Zur Zeit feiert das “Haus Schwarzenberg” sein 15 jähriges Bestehen mit zahlreichen Veranstaltungen, u.a.:

25.10.

Möglichkeiten zur Schaffung und Erhaltung kultureller Freiräume im Kontext der Stadtentwicklung: Gesprächsrunde mit Florian Schöttle und ausgewählten Gästen, eingeladen sind u. a. Vertreter der Hamburger Initiative “Komm in die Gänge“.
In der Neurotitan Galerie um 19.00 Uhr

26.10.

Lesung von Ulrike Steglich (Stadt.Plan.Mitte/ ehemalig Scheinschlag), die das Schwarzenberg Kapitel ihres neuen Buchs „Geschichten aus Mitte“ vorstellen wird und Diashow mit Fotografien aus 30 Jahren Mitte von Klaus Bädicker.
In der Galerie Neurotitan um 19 Uhr

27.10.

Zur Baugeschichte des Haus Schwarzenberg:
Stefano Kollibays stellt sein Buch „Hotel von Welten“ vor. Im Anschluss: Gesprächsrunde mit den Restauratoren von Howahl und Spies sowie der Architektin Lena Nalbach.
In der Neurotitan Galerie um 20.00 Uhr

Das Gesamtprogramm und mehr zum Haus:

http://www.haus-schwarzenberg.org/

2010-10-24

Leben Sie ruhig mittendrin - Linienstrasse 216/217

Linienstrasse 216/217

Bei den Tiefbauarbeiten in der Linienstrasse 216/217 werden immer wieder alte Gebeine gefunden.
Die BZ-Berlin “löste” in ihrer Samstagsausgabe “Das Knochen-Rätsel von der Linienstraße”: „Auf dem Gelände befand sich früher ein Teil des Garnisonfriedhofs“, sagt ein Polizeisprecher.

Linienstrasse 216/217

Der Garnisonfriedhof hatte ursprünglich zwei Teile: den “Offiziersfriedhof” für Offiziere des preußisch-deutschen Heeres und den “Gemeinenfriedhof” für den einfachen Soldaten. Die letzten regulären Beisetzungen auf dem nicht mehr erhaltenen Gemeinenfriedhof fanden 1876 statt. 1877 wurde der geschlossene Gemeinenfriedhof als Spazierpark und 1900 zur Bebauung freigegeben.

Linienstrasse 216/217

Die Skelettteile werden in diesen Container gesammelt und sollen später auf einem anderen Friedhof erneut bestattet werden.

Linienstrasse 216/217

siehe auch: http://www.bz-berlin.de/bezirk/mitte/das-knochen-raetsel-von-der-linienstra-szlig-e-article1013505.html

und

Linienstrasse 216/217

2010-10-24

Hotelneubau Torstrasse 136

Hotelneubau Torstrasse 136

Hotelneubau Torstrasse 136

Die Auslastung der Berliner Hotels ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen obwohl die Zahl der Übernachtungen leicht stieg. Grund sind die immensen Hotelneubauten: „Wir sehen den Hotelmarkt als wirklich schon gesättigt an, die Kapazität ist deutlich stärker gestiegen als der Zuwachs an Touristen“ (Hotel- und Gaststättenverband Berlin)
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/berliner-wirtschaft/ein-zimmer-gibts-immer/1949906.html

Hotelneubau Torstrasse 136

Hotelneubau Torstrasse 136

Zur Zeit wird anscheinend wieder die Einführung einer Tourismussteuer (Bettensteuer, City-Tax) diskutiert - hoffentlich wird sie auch bald eingeführt. Sinnvoll wäre dann aber, dass sie den Bezirken zugute kommt und nicht einfach in den Globalhaushalt Berlins fließt.

Hotelneubau Torstrasse 136

Hotelneubau Torstrasse 136

siehe auch: Die Touristifizierung in der Spandauer Vorstadt …

2010-10-17

struggle-escape-Kunst

every day struggle

Ein Graffiti in der U-Bahnstation Oranienburger Tor sagt: every day struggle

SP38  escape

SP38 meint: escape

 POOL-Galerie Du hast keine Ahnung von Kunst

und die POOL-Galerie wirbt: Du hast keine Ahnung von Kunst

2010-10-06