AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Differenzierung und Ausgrenzung statt Dialog

 Linienstrasse 101, St. Adalbert Kirche

Linienstraße 101, St. Adalbert Kirche

„Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde“. Ludwig Andreas Feuerbach

Das Volksbegehren Pro Reli ist erfolgreich ausgegangen.
In Berlin ist ein weltanschaulich neutraler Ethikunterricht für alle Schülerinnen und Schüler Pflichtfach. Doch damit wollen sich die beiden großen Kirchen nicht abfinden. Die kirchennahe Initiative „Pro Reli“ sammelte Unterschriften für eine Wahlpflicht Ethik/Religion, d.h. für eine Trennung der Schülerinnen und Schüler nach der Glaubenszugehörigkeit.
Eine solche Trennung nach dem Bekenntnis wird leider in fast allen anderen Bundesländern praktiziert.
Der Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten kritisiert diese Praxis, die “pädagogisch kontraproduktiv ist und ausschließlich der kirchlichen Besitzstandswahrung dient”.

Linienstrasse 101, St. Adalbert Kirche: pro reli

siehe auch: Religionskritik

2009-01-28

Tacheles

Tacheles 1991
Foto: Claudine LAYRE 1992

Nachdem Anfang letzten Jahres diese Modellskizze des amerikanischen Architekten Robert A.M. Stern durch die Medien geisterte und die Freifläche hinter dem Tacheles Frühjahr 2008 durch einen Bauzaun abgesperrt wurde, konnte man glauben, das da jetzt gebaut werden soll.
Geplant war ein Ensemble aus sechs Neubauten mit Luxuswohnungen und Büros auf einer Gesamtfläche von 82 000 Quadratmetern. Die Pläne wurden bereits im Jahr 2003 vom zuständigen Bezirksamt Mitte genehmigt.

Tacheles Gebiet Planung
© 2008 Robert A.M. Stern

Aber wie es jetzt ausschaut wird die Brachfläche uns doch noch für einige Zeit erhalten bleiben und Berlin diese kitschigen Bauten erspart werden.
Der Zaun muß wieder weg!

Fundus Wo sin die 75 Millionen Euros

Tacheles wird zwangsversteigert. Auf den Grundstücken lasten Schulden in Höhe von über 75 Millionen Euro.
Vor rund zehn Jahren hatte eine Tochtergesellschaft der Immobiliengruppe „Fundus“ das Areal gekauft und mit den Künstlern einen Pachtvertrag abgeschlossen. Dieser war von den Eigentümern aber zum 31. Dezember 2008 gekündigt worden.(…)
Die Schulden auf den Tacheles-Grundstücken betragen laut Grundbuchaufzeichnungen mehr als 75 Millionen Euro. Dieses Geld kommt von der HSH–Nordbank, die dafür 15 bis 18 Prozent Zinsen erhält. Die Bank bestätigte auf Anfrage, dass das Grundstück unter Zwangsverwaltung stehe. Zur Zwangsversteigerung wollte man sich nicht äußern. Die HSH-Nordbank hat im Zuge der internationalen Finanzkrise hohe Millionenbeträge abschreiben müssen und Staatsbürgschaften beim Bund beantragt.
Tagesspiegel 15.11.2008

Der Zwangsverwalter des Tacheles hat die Künstler aufgefordert, die Kaufhausruine an der Oranienburger Straße sofort zu räumen. Martin Reiter vom Verein „Kunsthaus Tacheles“ sagte, der Verwalter habe die Herausgabe der Schlüssel für das Gebäude am 5. Januar verlangt. Diese Frist ließ der Verein verstreichen. „Wir bleiben natürlich hier“, sagte Reiter.

Die Aufforderung zur Räumung der Kaufhausruine in Mitte kommt überraschend. Noch im Dezember hatte Zwangsverwalter Thorsten Appel dem Tagesspiegel gegenüber geäußert: „Es wird keine Räumung geben“ und den Künstlern einen neuen Vertrag mit „kurzer Laufzeit“ in Aussicht gestellt.
Tagesspiegel 9.1.2009

2009-01-20
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Berlin Geschichte - Zur Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg

Rosa
Abb.: Wilmersdorf, Mannheimer Str. 43. In dem angekreuzten Raum hielten sich am 15. 1. 1919, 21.30 h, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg auf. Sie wurden durch die sog. Einwohnerwehr verhaftet und später im Auftrag des Hauptmanns Papst ermordet. Im Gang des Hotels, in dem die Gardedivision, deren Sicherheitsoffizier Hauptmann Papst war, residierte, begegnete der ehemalige Reichskanzler Fürst Bülow der von Wachen abgeführten Rosa Luxemburg. Er erkannte sie, half aber nicht.

2009-01-14
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Kommentare zur Wirtschaftskrise und …

Lexikon von A-Z zur Berlingeschichte und Gegenwart - Internetauftritt eingestellt

“Hunderttausende an Berliner Geschichte und Gegenwart Interessierte aus
Nah und Fern haben in den letzten Jahren unser Internetangebot gern und
oft genutzt. Kontinuierlich wurde die Qualität und Quantität unserer
Informationen verbessert und erweitert.

Die Internetplattform des Luisenstädtischen Bildungsvereins, die durch
ehrenamtliche Arbeit aufrechterhalten wird, bot den umfassendsten Zugang
zu Personen, zur Geschichte und zum öffentlichen Raum der deutschen
Hauptstadt Berlins.

Das war für den Senat von Berlin allerdings kein hinreichender Grund,
uns mit der Bereitstellung finanzieller Mittel für das Betreiben dieser
Seiten im Internet zu unterstützen. Wahrscheinlich ist Berliner
Geschichte im Internet nicht „be Berlin“. Zu unserem Bedauern müssen wir
daher mit sofortiger Wirkung unser Internetangebot vom Netz nehmen.

An dieser Stelle danken wir denen, die uns in unserer Arbeit kritisch
begleitet und unterstützt haben.

Vorstand und Geschäftsführung des Luisenstädtischen Bildungsvereins e. V. ”

http://www.luise-berlin.de/

http://de.wikipedia.org/wiki/Luisenstädtischer_Bildungsverein

2009-01-08

VIVE LA CRISE

VIVE LA CRISE - SP-38

von SP-38 und andere neue Arbeiten in der Auguststrasse

Berliner Baer

2009-01-02