AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Die Sanierung der Spandauer Vorstadt 1993 – 2008

Am 15. Januar 2008 hat der Senat den Beschluss zur förmlichen Aufhebung der Spandauer Vorstadt als Sanierungsgebiet gefasst. Zum Abschluss des Sanierungsprozesses zeigt der Bezirk zu diesem Anlass im ehemaligen Postfuhramt eine Ausstellung über die Entwicklung der vergangenen 15 Jahre.

Eröffnung der Ausstellung
durch die Staatssekretärin Frau Hella Dunger-Löper
und den Bezirksstadtrat Herrn Ephraim Gothe

am 01.02.2008, 11.00 Uhr,
Postfuhramt, Eingang Tucholskystraße 19-21
(Dauer der Ausstellung bis 02.03.2008)

Die Ausstellung zeigt die Historie und die jüngere Vorgeschichte und stellt die im Rahmen der Sanierung erfolgte bauliche Entwicklung dar.

Ausführlicher Bericht demnächst …

2008-01-31

Der Spandauer Vorstadt Poller und kein Ende

Spandauervorstadt-Poller

Mit Baustellensicherungen werden die teuren Poller geschützt. Und wie mir ein Polizist erzählte, der für den letzten umgefahrenen Poller die Unfallaufnahme machte:

Ein Poller kostet so um die 1000 €, der Granit dafür kommt aus China, das Wiederaufstellen kostet um die 350 € und wenn die Poller 3mal umgefahren sind, läßt man es an der Stelle mit dem Wiederaufstellen…

2008-01-23

Gummiringe-Kunst

Über Guerilla-Stricken zur Stadtverschönerung berichtete der Stadtspaziergänger

In der Auguststraße gibt es sogar Gummiringe-Kunst:

Gummiring-Kunst

2008-01-13

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Gliederung der Stadt Berlin um 1840

Weil immer wieder die Frage kommt  “wie … - Spandauer Vorstadt?”

hier die Gliederung der Stadt Berlin um 1840:

Berlin_1840

2008-01-12

Formensprachen - zwischen aufständischen Zeichen und Werbung

Graffiti sind dabei, erfolgreich domestiziert zu werden.
Tatsächlich haben zahlreiche Marken, insbesondere Mode- und Lifestylelabels, längst die vermeintlich authentische Formensprache des Graffiti für sich entdeckt und problemlos ins eigene Repertoire übernommen, den Mythos vom Widerstand inklusive.
Rosenthaler Stra�e 1996

Werbefläche in der Rosenthalerstraße, Höhe Mulackstraße, 1996. Heute steht auf der Freifläche ein Neubau.

Denn »Graffiti ist in« – das hat mittlerweile sogar die Landeskommission Berlin gegen Gewalt erkannt, die in einem Brief an die Schüler unter dieser Überschrift schreibt: »Graffiti findet nicht nur Ihr gut, sondern auch Erwachsene: wenn es auf Krawatten auftaucht, auf Postern oder in der Krankenkassenwerbung. Ein bisschen Graffiti-Design auf den Espresso-Tassen ist auch o.k.«
(…)Dass Graffiti, solange es illegaler »Vandalismus« bleibt und damit die gängigen Verhaltens­regeln in Frage stellt, durchaus nicht als harmlos angesehen und deshalb ständig mit neuen und härteren Sanktionen belegt wird, zeigt, welch subversives, die öffentliche Ordnung gefährdendes Potenzial ihm offenbar immer noch innewohnt. Und zwar genau durch die Kompromisslosigkeit, Absichtslosigkeit, Unvorhersehbarkeit und Unkontrollierbarkeit, die verlorengeht, wenn Graffiti zu Kunst oder Design wird und sich damit wieder klar in herkömm­liche Strukturen und Schub­laden einordnen lässt.

Graffiti und Werbung

Graffiti und Werbung

“Guerilla-Vermarktung” in der Auguststraße in den letzten Tagen

2008-01-04

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