AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Auguststraße 68: Baustoffe fürs Leben

Auguststra�e 68: Baustoffe fuers Leben

Auguststra�e 68: Baustoffe fuers Leben

2007-09-30

X-Filme Drehort: Auguststraße

X-Filme Drehort: Auguststra�e

Liebe X-Filme-Produktion

Es tut mir Leid, wenn ich einen Eurer SCHAUSPIELER auf Grund meiner Fotografiererei nervös gemacht habe.

Aber uns Bewohner macht es auch manchmal nervös, wenn wir uns bei besten Sonnenschein nicht mehr frei in der Straße bewegen können.

Aber wir bringen ja gerne für die KUNST ein kleines Opfer und freuen uns schon auf Euren neuen Film “Ferrari 49″ - paßt sicherlich in die Gegend …

X-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: AuguststraßeX-Filme Drehort: Auguststraße

2007-09-23

…ein lebensgeiles Geldkunstzentrum

Grade erst entdeckt, Helmut Höge in der taz am 28.07. 2007

zur Einstellung der Stadtzeitung »scheinschlag«.

Und wie der Höge so schreibt, ist es wieder lustig: “Auch der Bezirk Mitte, in dem der scheinschlag quasi zu Hause war, veränderte sich: Aus einem postsozialistisch -euphorisierten Umsonst-und-draußen-Kiez wurde ausgehend vom Ekelzentrum Tacheles ein lebensgeiles Geldkunstzentrum, das heißt, eine einzige No-go-Area, die
Dumpfmeister aus aller Welt wie Schmeißfliegen anzieht.

Selbst die an der Oranienburgerstraße aufgereihten Wespentaillen-Nutten sind Weltmeister im Bescheißen - »Kobern« genannt. Wenn sie zum Beispiel sagen: »Ehrliche 22 Minuten kosten 60 Euro«, dann heißt das nur, dass sie einem im Stehen am Baum im Monbijoupark einen runterholen.”

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ICH - SPIELE

von Aleksandra Koneva

Übermalte s/w Fotografien und andere Collagen von Aleksandra Koneva zeigt die Galerie Sandmann noch bis 3.Oktober - Linienstraße 139 – 140, 10115 Berlin

Claude Cahun in der Galerie Berinson

und die Galerie Berinson stellt Fotografien von Claude Cahun vor.

Claude Cahun, mit bürgerlichen Namen Lucy Schwob, war Schriftstellerin und Fotografin und verkehrte im Kreis der Surrealisten um André Breton.
1935 mit Breton, Georges Bataille und anderen Gründungsmitglied der Vereinigung Contre-Attaque.

Galerie Berinson, Auguststraße 22, 10117 Berlin - noch bis 1. Dezember 2007

2007-09-21

Die Berliner Märzrevolution im Spiegel der Anzeigen

Barrikade am Alexanderplatz 1848

Die Barrikade am Alexanderplatz

Die beiden damaligen Berliner Tageszeitungen, die „Voß” und die „Spenersche”, waren viel zu bürgerlich und königstreu, als daß sie einen wahren Bericht über die Ereignisse der Märztage 1848 hätten geben können. Weit aufschlußreicher sind die Anzeigen darin aus jener Zeit.
Viele Augenzeugen berichten von dem wüsten Treiben der Soldateska, die einfach blindlings in die Fenster schoß. So etwas stand selbstverständlich nicht im Textteil, aber es wird durch folgende Anzeigen bestätigt:

„In der Schreckensnacht vom 18. zum 19. März verlor mein lieber Sohn im Alter von 19 Jahren - als er neben seinem Prinzipal in der Stube am Ofen stand - durch eine Kugel sein Leben.”
Walkenmühlenmeister C. Schulz”

„Der Schirmfabrikant Louis Ehlert, 46 Jahre alt, wurde in seiner Wohnung Poststr. 2 am 18. März durch einen Schuß den Seinen entrissen. Er hinterließ eine Witwe mit 5 Kindern; von denen der älteste 8 Jahre alt ist, und eine hochbetagte Mutter.”

Von dem Maler Ludwig Pietsch gibt es eine erschütternde Schilderung, wie er mit Hunderten von Gefangenen gefesselt nach Spandau getrieben wurde und unterwegs grausamste Mißhandlungen zu erdulden hatte, so daß ihm die Drohung, in den Spandauer Kasematten niederkartätscht zu werden, fast wie eine Erlösung vorkam.
Von Hafterlebnissen spricht die folgende Anzeige:

„Derjenige Herr, der mir in Spandau am 19. vormittags bei unserer gemeinschaftlichen Haft so bereitwillig seinen Überrock gab und dessen Wohnung ich vergessen habe, wird freundlichst ersucht, sich zu mir hinzubemühen, wo er ihn mit dem größten Dank zurückempfangen kann. Sadilek, Buchbindermeister, Münzstr. 30.”

Ganz andere Sorgen hingegen hatte der Bezirksvorsteher Klix aus der Linienstraße: „Am Sonntag, dem 19. März, mit dem Verteilen von Gewehren beschäftigt, hatte ich meinen fast ganz neuen Regenschirm im Zeughaus hingestellt; während dieser Zeit erhielt ich von seiner Exzellenz, dem Minister Herrn Graf von Arnim, den Befehl, die Wache zwischen der Universität und dem Zeughaus mit dreißig Mann Bürgerwehr zu besetzen, um das dort eingeschlossene Militär zu befreien. Nachdem ich diesem für mich so ehrenvollen Auftrag Genüge geleistet hatte, begab ich mich nach dem Zeughaus wieder zurück, fand aber meinen Regenschirm nicht mehr. Sollte also jemand denselben an sich genommen haben, so ersuche ich diesen, ihn mir wieder zuzustellen.”

Text: Hans Ludwig, Altberliner Bilderbogen, Altberliner Verlag 1965

siehe auch: Geschichten aus der Berliner Märzrevolution

2007-09-11

You can`t fuck Money.

Fassbinder Sticker

Großflächenwerbung am Rosenthaler Platz:

Die Auguststraße und die Gipsstraße sind beliebte Kulissen für Filmaufnahmen -
nach dem nächtlichen Dreh letzten Freitag:

streetart in der Gipsstraße:streetart1.jpg
2007-09-02