AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Streetart in der Auguststraße und Linienstraße

streetart Linienstar�e 75

Auguststraße - Rainer Werner Fassbinder grüßtAuguststraße - Galerien WerbungAuguststraße - Galerien WerbungAufkleber in der Auguststraße von 2001Aufkleber in der Auguststraße von 2001LinienstraßeWerbung brutal: visuelle Umweltverschmutzung Rosenthaler PlatzAuguststraßeAuguststraße

2007-04-30

Hommage an eine Freifläche

An die Freifläche, neben dem Kinderspielplatz in der Auguststraße, wird sich bald keiner mehr erinnern…

Hier die Installation T.R.A.U.M. von Barbara Caveng (10.3.–15.4.2006, Galerie Blickensdorff, Auguststrasse 65)

T.R.A.U.M. von Barbara Caveng

Foto: via http://www.a-r-m.net/arm/d/traum.htm#

T.R.A.U.M. von Barbara Caveng

Foto: via http://www.a-r-m.net/arm/d/traum.htm#

siehe auch: Planungslücke in der Ordnung der Stadt

2007-04-22 

Touristifizierung in der Spandauer Vorstadt

Die Stadtforschung hat vielfältige Theorien über
die Entstehung, Entwicklung und Gestalt
vornehmlich touristisch genutzter Stadtquartiere
hervorgebracht  …

Oranienburger StraßeOranienburger StraßeOranienburger StraßeOranienburger StraßeOranienburger StraßeOranienburger StraßeOranienburger StraßeOranienburger StraßeOranienburger StraßeOranienburger StraßeOranienburger StraßeOranienburger StraßeOranienburger StraßeNeue Schönhauser StraßeRosenthaler StraßeAuguststraßeAuguststraße

Das Phasenmodell Touristifizierung beschreibt eine prozesshafte Entwicklung von innerstädtischen Wohnquartieren zu Touristenorten.
Der Name Touristifizierung ist eine Wortschöpfung und aus dem englischen Sprachgebrauch abgeleitet. Es wird häufig im Zusammenhang mit völlig durch Touristen überfüllten Orten benutzt, die sich erst in letzter Zeit dazu entwickelt haben. In der Regel handelt es sich bei den beschriebenen Orten um Gebiete, die nicht über bauliche, einzigartige Sehenswürdigkeiten im allgemeinen Sinn, wie Museen oder Kirchen verfügen, sondern Orte, an denen das lokal Authentische, die Atmosphäre und das Image vermarktet und als Produkt im Tourismuswettbewerb platziert wurden.

Das Phasenmodell ist in vier Stufen eingeteilt:

  • Phase 1 Insidertipp,
  • Phase 2 Szeneviertel
  • Phase 3 Touristenattraktion
  • Phase 4 Touristified City Quarter

Am Beispiel der Spandauer Vorstadt untersucht Verena Pfeiffer (in einer wissenschaftlichen Hausarbeit im Rahmen des Studiums der Stadt- und Regionalplanung an der Technischen Universität Berlin), inwieweit das theoretische Modell “Touristifizierung” tauglich für die Beschreibung der Entwicklung in der Spandauer Vorstadt ist.

www.verena-pfeiffer.de/unisachen/touristification_spandauer_vorstadt.pdf

2007-04-15

Berlin Mitte Geschichte - ehemaliges Kaufhaus Wertheim Rosenthaler Straße

Rosenthaler Stra�e 1992

Rosenthaler Straße, gesehen 1992

Schon 1885 eröffnete Wertheim ein Spezialgeschäft für Manufaktur- und Modewaren in der dicht mit Geschäften besiedelten Rosenthaler Straße, das Kaufhaus schuf Alfred Messel 1903-1906.

Kaufhaus Wertheim Rosenthaler Stra�e/Sophienstra�e
Warenhaus Wertheim, Berlin, Rosenthaler Straße 27-31 / Sophienstraße 12-15

Zur Zeit wird das Gebäude “Entkernt”. Im Frühjahr 2008 soll der Bau fertig sein. Dann zieht die bundesweite Hauptverwaltung der AOK in das ehemalige Wertheim-Kaufhaus ein.
In der Erdgeschoss-Zone sollen Ladenflächen entstehen.

2007-04-06

(mehr…)

Petition gegen den Bau der Kunsthalle in der Auguststraße 68

Seit ein paar Tagen, gibt es eine Unterschriftensammlung, initiert von einer Bewohnerin der Auguststraße, gegen die geplante Kunsthalle.

Petition gegen Kunsthalle Auguststrasse 68

Hier der Text:

2002 fielen dort mehrere große Bäume, wurde das Grundwasser entzogen und einige Monate fundamentiert für ein geplantes Gebäude mit Geschäftsräumen und Wohnungen. Seitdem ist nichts geschehen. aber so schnell, wie Menschen für sich denken, wachsen keine Bäume.

Wir Bewohner und Freunde der August- und anliegender Straßen können dem trojanischen Pferd in Form einer Kunsthalle weder trauen noch irgendwie sonst gelockt sein von abgeschnittenen Bäumen, Himmel, Luft, Fußball- und Parkplatz, und einem Chaos von Autos, Lieferwagen, Reisebussen und alltagsblinden Kunsttouristen. Ob mit oder ohne Wohnanteil - die geplanten goldenen Hallen werden ausschließlich dem Interesse des Investors und denen er es schmackhaft gemacht hat dienen.
Dazu die Anmerkung. dass z.B. in der Auguststr.17 Wohnungen seit bis zu 13 Jahren und im Kulturhaus Mitte Räumlichkeiten freistehen - und dort drüben ein neuer Palast?

Die Kunsthalle von zu rechnendem Ausmaß von ca. 2000 qm wird Besucher brauchen sowie deren Anfahrt. Versorgung, Unterhaltung. Bereits jetzt ist die für den hier Lebenden existentiell nötige “normale” Fortbewegung und Schlaf nicht gewährleistet aufgrund von permanenten Straßenerneuerungen, An- und Ausrangierung und Party in den Kunstwerken. Touristenverkehr für Kunst und Party, Lieferwagen und Filmteams. Damit leben wir ja! Wir haben zur letzten Biennale 2006 in der Auguststraße einen Ausnahmezustand gelebt, was für ein solches Event verstanden wird, aber kein Dauerzustand werden kann.

Die Bewohner leben hier teilweise seit mehreren Jahrzehnten und haben ein Mitspracherecht zur Gestaltung ihres Wohnortes, wo Neues umsichtig passen soll.

Wir sind gegen den Bau einer Kunsthalle auf dem Grundstück Auguststr. 68 10117 Berlin.

2007-04-01