AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Kunst für alle?

Kunst für alleKunst für alleKunst für alleKunst für alle

Was will uns der Aktivist sagen? Brot und Spiele oder wie oder was
Kleine Anmerkung zu einer Ausstellung in München:
Ein Blick für das Volk. Die Kunst für Alle‘. Im Mittelpunkt steht die von 1885 bis 1944 vom Münchner Bruckmann-Verlag publizierte Zeitschrift ‘Die Kunst für Alle’, die sich an ein nicht spezialisiertes, breites Publikum wandte und in diesem Bereich eine der einflussreichsten Kunstzeitschriften Deutschlands werden sollte. Das in hoher Auflage erschienene Blatt widmete sich allen Kunstgattungen, vor allem jedoch der Malerei, und verwendete konsequent das zunächst noch neue Medium der fotografischen Bildreproduktion.

Die Zeitschrift, ein gemäßigtes Organ der bürgerlichen Mitte, blendete die Kunst der Avantgarde nahezu vollständig aus und beschränkte sich auf gegenständliche Kunst. Der im Titel formulierte volkspädagogische Anspruch, die künstlerische Bildung breiter Bevölkerungsschichten zu fördern, sollte schließlich in die völkische Kunstpropaganda der gleichgeschalteten nationalsozialistischen Presse münden.

2006-09-28 

Adel Abdessemed, Rivka Rinn / Mariana Vassileva und Aaron Siskind

Wer abends von West nach Ost durch die Auguststraße zieht, dem bieten die Kunst-Institutionen zur Zeit doch schöne Blicke:

Adel Abdessemed

ADEL ABDESSEMED HABIBI in der ST JOHANNES-EVANGELIST-KIRCHE
23.09.2006 bis 29.10.2006
Ein programmatischer Aufruf gegen das “allgemeine Chaos” im Namen des Begehrens, der “Wiederentdeckung des kreativen Lebens”, der Lust.
Auguststr. 90

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Rivka Rinn / Mariana Vassileva
22.09.2006 bis 21.10.2006
DNA zeigt Videoarbeiten, Plastiken und Cibachromes von der in Israel geborenen Rivka Rinn und der in Bulgarien geborenen Mariana Vassileva.
Auguststr. 20

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Aaron Siskind (1903-1991)
16.09. - 2.12.2006
Mit seinem radikal neuen visuellen Ansatz wird er zu einer Schlüsselfigur der modernen Kunst. Aaron Siskind war mit Willem De Kooning, Franz Kline, Jackson Pollock und Barnett Newman eng befreundet. Parallel und unter seinem Einfluss vollziehen die „Abstrakten Expressionisten“ in der Malerei nach, was Siskind bereits 1943-45 mit der Kamera einfängt.
Dies ist die erste Ausstellung des Photographen in Deutschland.
Galerie Berinson
Auguststraße 22

2006-09-27 


Langsam verschwinden die Wahlplakate aus dem Straßenbild.

Wahlplakat 2006

Ach, ja die Berliner Wahl: nur noch jeder Vierte stützt den neuen Senat. Bei einer Wahlbeteiligung von 58 % hat die Wowi-SPD nur 17,5 % der Wahlberechtigten hinter sich. Die LINKE und die GRÜNEN jeweils nur 7,5 %.

Was machen eigentlich die Parteien, wenn die Wahlbeteiligung irgendwann nur noch 30 % ist - weiter so und durch oder müssen Sie doch mal überlegen…

2006-09-25

Was macht eigentlich…

… die Installation IPO (25 offerings) von Aaron Young?

10.9.200610.9.200610.9.200618.9.200618.9.200618.9.2006

siehe auch: Straßenkunst I 

und  Straßenkunst II

2006-09-19

Was der und die EINE wegwirft …

darüber freuen sich die ANDEREN - samstagnachmittags in der Auguststraße

Sollte in Berlin eine regelmäßige Sperrmüllabfuhr eingeführt werden?
2006-09-17

Straßenkunst III

streetart - Reclaim the streets - Arbeiten, die meistens außerhalb etablierter Orte der Kunstvermittlung anzutreffen sind aus den Bedürfnis das öffentliche Straßenbild individuell mitzugestalten.

Ob diese Formen geahndet werden, richtet sich nach Art und Ort der Anbringung, nach Inhalt und Auffälligkeit. Meist bleiben wildes Plakatieren und Stickerkleben folgenlos oder werden als Ordnungswidrigkeit angezeigt und gewertet. Nach der Verschärfung der Paragraphen StGB 303 und 304 in Deutschland gilt schon das unbefugte verändern des Erscheinungsbildes einer fremden Sache (nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend) als Sachbeschädigung.
(siehe auch: Institut für Graffiti-Forschung, Wien)

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2006-09-12

Berliner Wahlkampf 2006: Endspurt

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Überlegt der Kunsthistoriker und FDP-Spitzenkanditat für die BVV-Mitte eine Koalition mit der Bergpartei?

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2006-09-10

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