AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Wahlkampf 2006 im Ballhaus

Im Ballhaus Clärchen ist wieder CDU Wahlkampfveranstaltung. Diesmal mit dem Generalsekretär der CDU Deutschlands, Ronald Pofalla MdB. Am Dienstag, 12.09.06, 20:00 Uhr. Obs hilft?
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siehe auch

Wahlkampf 2005

2006-08-31

Platten verschieben

Das Tiefbauamt Berlin-Mitte läßt die “Charlottenburger Platten”, auch Berliner Platten genannten ca. 170/55-70/12-17 cm großen Natursteinplatten aus Lausitzer Granit, auf Höhe des Sport- und Spielplatzes ausbuddeln, um sie ein paar Meter weiter westlich wieder einsetzen zulassen.
Denkmalpflegerisches Engagement?

siehe auch: Der Gehweg wird erneuert

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2006-08-29

Map sources

Wer sich die Augustraße vom Satelliten aus anschauen möchte, gehe doch auf

googlemap

Die geographischen Koordinaten sind: 52° 31′ 37″ N 13° 23′ 48″ E

2006-08-24

Auguststraße - menschenleer

In den ersten Jahren nach dem Mauerfall gab es einen scheinbar nicht abreißenden Strom von Westdeutschen und internationalen BesucherInnen, die in Ostberlin systematisch in jeden Hof gingen. Einige gaben sich aggressiv als AlteigentümerInnen zu erkennen und legten den BewohnerInnen der betreffenden Häuser einen Auszug nahe. (…)
Es ergab Sinn, aus der Not eine Tugend zu machen und für eine Woche einmal die ganze Straße zu einer Ausstellung zu machen.(…)
Die Idee der “37″ Räume in der Auguststraße wurde realisiert.(…)
Das Vorwort der Ausstellung beschrieb das Gebiet um die Auguststraße als “fast menschenleer und in insgesamt maroden Bauzustand.” Bei einer Diskussionsrunde, die zum Abschluss der Austellung stattfand, wurde die Beschreibung “menschenleer” von AnwohnerInnen der Straße heftig angegriffen. Nach wie vor würde ich eine derartige Beschreibung sogar fast heute noch als subjektiven Eindruck für gültig halten, wenn man Berlin mit anderen großen Städten vergleicht.
schreibt KLAUS BIESENBACH, Gründungsdirektor KW und berlin biennale, 2006 im Vorwort zum Katalog der 4.berlin biennale

Auguststra�e - Blick nach Osten

2006-08-03

Wege zur Kunst in der Spandauer Vorstadt(?)

    Wo einst Bäcker oder Fleischer ihre Produkte feilboten, wird heute mit Kunst gehandelt. Wo kürzlich noch Galeristen ihre Klientel und Neugierige empfingen, sind jetzt Souvenirs oder Designermode zu bewundern… aus dem Buch Durch das Scheunenviertel und die Spandauer Vorstadt
    Einen Auszug bringt die Welt (03.09.2004): Wege zur Kunst in der Spandauer Vorstadt - Vom Sammeln und Genießen - Die Auguststraße als Ort junger Künstler und mutiger Galeristen

    2006-08-02

    37 Ärsche (Graffiti 1992)

    Kunst kommt geht bleibt Kapital

    Den offiziellen Startschuß gab schließlich 1992 die von den Kunst-Werken inszenierte Aktion “37 Räume”: 37 teils genutzte, teils ungenutzte Räume wurden Künstlern und Kuratoren zur Verfügung gestellt. Ließen sich die Anwohner und Gewerbetreibenden anfangs noch gutwillig auf die Aktion ein, so dämmerte ihnen spätestens beim siebentägigen Pilgerzug der Kunsttouristen durch die Straße, daß sie selbst bestenfalls Bestandteil der Kulisse waren. Zurück blieb Ernüchterung und das Graffiti: Kunst kommt geht bleibt Kapital.

    Fünf Jahre später ist das Terrain erobert, reiht sich Galerie an Café, Club, Designer-, Feinkost- und Antiquitätenladen und wieder Galerie. Schon sprangen die ersten wieder von den gemeinsam organisierten Galerienrundgängen ab und zelebrierten ihre Vernissagen separat: die Freitagabend-Invasionen fielen langsam lästig.

    aus der berliner stadtzeitung Scheinschlag von Ulrike Steglich

    2006-08-02