AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Linienstraße 72

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Das 2008 erbaute Wohnhaus Linienstraße 72 wird zur Zeit abgerissen.

Da konnte der Besitzer wohl in den letzten Jahren mit der Vermietung der Wohnungen als Ferienwohnungen nicht genug verdienen.

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Fotografin: Inge Johanna Bergner, 2008 via: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/stadtmodelle/de/datenbank/ausgabe.php?modus=weitere_bilder&ProjektID=843&kat=2&pl=

Jetzt sollen Luxuseigentumswohnungen zum Preis von bis zu 4 Millionen Euro gebaut werden, Quadratmeterpreise von 12.000-20.000€/qm.

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(C) RALF SCHMITZ GmbH & Co. KGaA

In der Vermarktung stört dann aber wohl das schräg gegenüber liegende Hausprojekt Linienstraße 206.

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Dafür wurde in der Viualisierung das Eckhaus “sauber saniert” retuschiert.

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(C) RALF SCHMITZ GmbH & Co. KGaA

2018-02-14

Ehemalige Frauenklinik der Charité - Freiberger Holding

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Der Chipperfield Anbau, das zukünftige Hauptstadtbüro von Google, braucht noch ein bisschen Beton - vier Jahre nach (erster) Fertigstellung:

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Blick vom David Chipperfield Anbau in den Altbau (Foto April 2014)

siehe auch:
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/haupttelegraphenamt-und-frauenklinik-der-charite-freiberger-holding
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/die-privatisierte-stadt

2018-02-09

Südtor - Torstraße 224/228

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In der Torstraße 224/228 wird jetzt in die Höhe gebaut. Da hat die Saunus Ag wohl genug Anleger gefunden für ihren Immobilienfond. http://www.zeit.de/2016/43/immobilienmarkt-immobilien-berlin-boom-investoren-rendite-verlust/komplettansicht

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Kuschlige Hinterhöfe im 7-Geschosser, kann da ne Feuerspritze wenden?

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aus: http://www.welthausliving.de/files/upload/welthausliving.com/EXPOSE-TOR%20_%20LOFTS-WH.pdf

Als ‘Südtor’ und nicht mehr als ‘Tor Lofts’ werden die Eigentumswohnungen jetzt vermarktet:

“Hip und pulsierend, aber konsequent unangepasst – jenes Berlin-Mitte, das die Torstraße widerspiegelt, gleicht einer Cool Crowd, die überhaupt nicht erst versucht, jedem zu gefallen. Der Stadtteil ist voller Brüche, die hier kompromissloser und härter aufeinanderprallen als sonst wo. Voller Widersprüche, die polarisieren. Deren unverzerrte Ehrlichkeit die Leute entweder schätzen – oder schlichtweg nicht verstehen. Hier hat sich Berlin-Mitte zum Boulevard der internationalen, kreativen Avantgarde entwickelt, die allesamt Teil eines gemeinsamen Codes sind, den deutlich spürt, wer die Antennen dafür hat. Und mitten darin entsteht das SÜDTOR.” aus: http://suedtor.brandshake.de/

http://auguststrasse-berlin-mitte.de/to-be-in-mitte-torstrasse-224228
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/torstrasse-224228

2018-01-11

Die Entweichung von Gefangenen

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„Lernen durch Anfassen“ lautet das Motto von LEGO Education

Richterbund stellt Schwarzfahren als Straftat in Frage

“Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) stellten im Jahr 2016 etwa 11.400 Anzeigen wegen wiederholten Schwarzfahrens, bei der S-Bahn waren es rund 34 600 Anzeigen. Insgesamt wurden rund 615 000 Schwarzfahrer erwischt. Die BVG zeigt an, wenn Fahrgäste dreimal innerhalb von zwei Jahren bei Kontrollen keinen Fahrschein haben. Die S-Bahn tut dies, wenn es innerhalb von einem Jahr passiert, wie aus einer Auflistung der Senatsverkehrsverwaltung aus dem Vorjahr hervorgeht.”
https://www.morgenpost.de/berlin/article213014757/Richterbund-Schwarzfahren-soll-keine-Straftat-mehr-sein.html

“Im Berliner Gefängnis Plötzensee verbüßen laut Justizverwaltung derzeit 102 Männer eine Ersatzfreiheitsstrafe, davon 69 wegen Erschleichens von Leistungen, also wiederholten Fahrens mit öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Ticket.”
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/schwarzfahren-deutscher-richterbund-will-straftatbestand-pruefen-lassen-a-1186296.html

“In Deutschland und Österreich beispielsweise ist die Flucht als solche straffrei. Schon 1880 war der Gesetzgeber der Meinung, dass „Selbstbefreiung“ straffrei bleiben müsse, da sie dem natürlichen Freiheitstrieb des Menschen entspreche und dieser ein Recht auf Freiheit habe. Die Hilfe zur Flucht ist jedoch straf- bzw. bußgeldbewehrt (§ 120 dStGB Gefangenenbefreiung, § 115 OWiG, § 300 öStGB (Befreiung von Gefangenen)). Wer einen Gefangenen befreit, ihn zum Entweichen verleitet, dabei fördert oder es auch nur versucht, wird in Deutschland mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe, in Österreich mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft.

Jedoch begehen Ausbrecher, um entweichen zu können, in den meisten Fällen Straftaten wie Sachbeschädigung (Gitterstäbe durchsägen), Diebstahl (Mitnahme der Gefängniskleidung), Körperverletzung (Anwendung von Gewalt gegen einen oder mehrere Strafvollzugsbedienstete, Verabreichen von K.-o.-Tropfen), Widerstand gegen die Staatsgewalt oder Bestechung. Ein Gefängnisausbruch bleibt daher selten straffrei. Überdies kann ein gemeinsamer, gewaltsam durchgeführter Ausbruch in Deutschland nach § 121 StGB als Gefangenenmeuterei bestraft werden.

Daneben stellt die Flucht selbst in aller Regel einen Disziplinarverstoß gegen die Anstaltsordnung dar, der bei Wiederergreifen mit Arrest oder anderen Hausstrafen geahndet wird bzw. sonst verschärfte Haftbedingungen zur Folge hat. Eine erfolgreiche oder versuchte Flucht hat meist auch negative Auswirkungen auf eine vorzeitige Haftentlassung.”
https://de.wikipedia.org/wiki/Gef%C3%A4ngnisausbruch

2018-01-05

Haupttelegraphenamt und Frauenklinik der Charité - Freiberger Holding

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Das ehemalige Haupttelegraphenamt an der Oranienburger Straße ist nun eingerüstet - nach 16 Jahren Leerstand. Geplant ist ein Hotel, “moderne und großzügige Loftbüros, hochwertigen Wohnungen und attraktive Läden”.

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Gropius Ensemble:

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Nach dem Abbau der Gerüste Mai 2015

An der im Mai 2015 fertiggestellten Fassade der ehemaligen Frauenklinik der Charité mußte der fehlerhafte Putzauftrag abgeschlagen und neu verputzt werden. Auch an anderen schon fertiggestellten Gebäudeteilen wird wieder gebaut.

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Dezember 2017

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Der 2015 aufgetragene Putz war stark fleckig

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Neuer Versuch

Dabei hat Freiberger 8.500 Quadratmeter an den Google-Konzern vermietet die 2018 einziehen wollen, dies berichtete zumindest der RBB im November 2016.

2017-12-15

Fotoportal Berliner Mauer

Checkpoint.jpgscreenshot mauer-fotos.de

Seit Oktober 17 ist das Fotoportal http://www.mauer-fotos.de/ online. “Es handelt sich durchgängig um bisher unbekannte Bildquellen zur Geschichte der Berliner Mauer und zeigt wenig bekannte Themen …”. Das Projekt ist ein Angebot der Abteilung Sammlungen und Archiv der Stiftung Berliner Mauer und ist das Ergebnis eines Digitalisierungsprojekts im Rahmen des Förderprogramms des Senats von Berlin in Kooperation mit der Servicestelle Digitalisierung (digiS).
“Dieses Angebot ist ein Beitrag der Stiftung Berliner Mauer zur UNESCO-Initiative Open Educational Resources (OER) gemäß der Pariser Erklärung vom Juni 2012. Wir fördern damit die ungehinderte Verbreitung von Lehr-, Lern- und Forschungsressourcen durch Veröffentlichung unter einer offenen Lizenz, welche den kostenfreien Zugang sowie die nicht-kommerzielle Nutzung, Bearbeitung und Weiterverbreitung unter Wahrung des bestehenden Urheberrechts und einer Angabe des Quellennachweises explizit erlaubt.”

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„Stiftung Berliner Mauer / Foto: Edmund Kasperski“
Grenzmauer 75 am Bethaniendamm mit Blick auf die Thomas-Kirche, 2. Januar 1980.

Ortsangabe: Bethaniendamm/Köpenicker Straße | Bezirk(e): Kreuzberg (West-Berlin); Mitte (Ost-Berlin)

2017-11-30

Tacheles Gelände - Shopping District Berlin Mitte

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(c) ULI Young Leader Berlin Event

Vor ein paar Tagen fand eine Veranstaltung statt, bei der eine erste Visualisierung der Passage gezeigt wurde, die auf dem Tacheles-Gelände geplant ist.

“„Das Areal am Tacheles hautnah erleben.“
Das Tacheles-Areal ist derzeit eine der städtebaulich wichtigsten Projektentwicklungen in Berlin. An der Kreuzung Friedrichstraße/Oranienstraße entwickelt pwr development ein Quartier mit Büro- und Einzelhandelsflächen sowie Wohnungen, das insgesamt über insgesamt 100.000 qm BGF o.i., dazu 45.000 qm in den UGs verfügen wird. Sebastian Klatt, Managing Director pwr development, stellt die Entwicklung des Areals vor.”
https://germany.uli.org/event/uli-young-leaders-berlin-site-tour-areal-tacheles/
via Deutsches Architektur-Forum

Die Träume des Mall of Berlin-Investors Harald Huth (”Das Schloss” in Steglitz und die “Mall of Berlin” am Leipziger Platz) werden wohl wahr, der das ganze Stadtgebiet vom Potsdamer Platz bis zum Hackeschen Markt am liebsten in einen “Shopping District” verwandeln möchte.

siehe auch:

http://auguststrasse-berlin-mitte.de/mall-of-berlin-mall-of-shame
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/tacheles-areal-bauvorbereitenden-massnahmen-fuer-den-erdaushub
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/areal-am-tacheles

2017-11-13

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