AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Rohrpostzentrale im ehemaligen Haupt-Telegrafenamt

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Die Bauarbeiten im ehemaligen Haupt-Telegrafenamt an der Oranienburger Straße gehen weiter. Inzwischen ist auch das ehemalige Logenhaus eingerüstet.

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Wie die Zukunft der deutschlandweit einmaligen Rohrpostzentrale aus sieht, die bis 1976 funktionierte, ist wohl unklar, wie die Morgenpost im September berichtete: “… der Architekt Michael Richter, der ein 120-Seiten-Konzept für den konservatorischen Umgang mit der Anlage erstellt hatte, beurteilen das Verhalten des Immobilieninvestors [Freiberger] mittlerweile als „semifeudal“.
(…) Die für Bau- und Kunstdenkmalpflege zuständige Mitarbeiterin des Landesdenkmalamts versichert außerdem: „Denkmalfachliches Ziel ist es, dieses bedeutende Industriedenkmal in seiner gesamten Funktionsweise für Besucher nachvollziehbar zu präsentieren.“ Eindeutig festlegen, dass die Rohrpostzentrale allgemein öffentlich zugänglich ist, will sich Sybille Haseley [Landesdenkmalamt Berlin] nicht. „Es ist davon auszugehen, dass die Anlage besichtigt werden kann“, heißt es vage.”

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Bundesarchiv, Bild 183-12753-0003 / Martin / CC-BY-SA 3.0

Die Maschinenstation des HTA. Hier treffen die Büchsen mit der Rohrpost von den einzelnen Ämtern ein und werden zu den jeweiligen Bestimmungsämtern weiterbefördert.

siehe auch:

https://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article215244033/Rohrpostanlage-in-Mitte-Bauplaene-noch-ungewiss.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Rohrpost_in_Berlin
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/das-dach-des-haupttelegrafenamtes

2018-10-11

3. Oktober 2018

Der ‘Tag der deutschen Einheit’ 2018 ist wohl, wenn aus dem sächischen Pegida-Umfeld und aus anderen Bundesländern angereiste Marschierer mit Fahnen und sächischen Volksliedern und DEUTSCHLAND-DEUTSCHLAND-überalles-Gesang durch Berlin-Mitte ziehen.

“Ich hatte lange keine Demo, die so spaßig war (…) weil wir nahezu ungestört durch ihre rotgrün versifften Kieze marschieren, sie können uns nichts entgegenstellen.”
Der Volksredner Sven Liebich aus Halle, bei einem Redebeitrag in der Torstraße.

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Quelle: youtube

2018-10-03

Abriss Rosenthaler Straße 43-45 (2)

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An der Rosenthaler Straße ist noch wenig vom Abriss zusehen.

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Anders auf der Hofseite:

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siehe auch: http://auguststrasse-berlin-mitte.de/abriss-rosenthaler-strasse-43-45

2018-09-30

Gegen Leerstand von Wohnraum - Großbeerenstraße 17a

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Am Samstag den 8.9. wurden in der Großbeerenstraße 17a (Kreuzberg 61) Wohnungen besetzt die seit vielen Jahren leerstehen.
“Seit acht Jahren geht die Vermietung zurück, vor vier Jahren wurde das Haus an den aktuellen Eigentümer verkauft. Nur zwei Wohnungen seien noch vermietet, der restliche Wohnraum, als auch zwei Gewerbeflächen, stehen leer, erzählt einer der Besetzer.”
http://www.taz.de/!5531396/

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Die Resonanz in der Gegend war groß und die Besetzung wurde von den Anwohner*Innen begrüßt, viele brachten Essen und Einrichtungsgegenstände vorbei.

Da benachrichtigte Politikerer*Innen mit Polizei und dem Eigentümer verhandelten, kam es nicht zu der Auslegung der “Berliner Linie” , Besetzungen innerhalb von 24 Stunden polizeilich zu räumen, sondern es wurde eine Nutzungvereinbarung verabredet - erstmal für eine Woche, nach der ersten Nachverhandlung am Montag bis zum 14. Oktober 2018.

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Gestern veranstaltet die Hausgruppe G17a die erst Kiezversammlung die regen Zuspruch fand. Informiert wurde über den Stand der Dinge und es wurde sich über die Situation im Stadtteil ausgetauscht.

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Viele Anwohner, wie z.B. die Bewohner*Innen der Großbeerenstraße 19/20 sind von Verdrängung bedroht. Ihr Haus wurde (trotz Milieuschutz) an eine luxemburgische Briefkastenfirma verkauft.

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siehe auch: Berliner Linie

https://twitter.com/besetzenberlin

2018-09-12

Abriß Rosenthaler Straße 43-45

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Die Immobilieninvestment- und Entwicklungsgesellschaft DC Values lässt jetzt die erst 1998 fertiggestellten Gebäude Rosenthaler Straße 43-45 abreißen, damit lukrative Ladenflächen mit großen Schaufensterflächen für die in der Gegend ansässigen Modelabels entstehen können.

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Die im dort ansässige Pflegeheim lebenden Senioren mußten dafür ausziehen. Die früheren Mieter Rossmann und Edeka ziehen dann vom Erdgeschoss ins Untergeschoss. 4.400 qm Handelsfläche sollen insgesamt im ‘Projekt Rosenthaler’ geschaffen werden und bis Ende 2020 fertig gebaut sein.

https://www.immobilien-zeitung.de/1000055200/dc-values-baut-gegenueber-hackeschen-hoefen-in-berlin

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siehe auch:

http://auguststrasse-berlin-mitte.de/rosenthaler-strasse-43-45-der-naechste-nachwendebau-wird-abgerissen

2018-08-29

Vertrocknetes Maisfeld und ein Zementwerk in Brandenburg

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Die Agrarministerin hat die Dürre zu einem Witterungsereignis “nationalen Ausmaßes” erklärt.

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Die Umweltministerin erklärt, das selbst gesteckte Klimaschutzziel den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren sei nicht zu erreichen.
Ein Grund sei die unerwartete schnell wachsenden Bevölkerung und Wirtschaft. Zudem habe man die Wirkung von zusätzlichen Klimaschutzmaßnahmen überschätzt, sagt die Umweltministerin.
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-06/klimaschutzziel-senkung-co2-ausstoss-verzug-deutschland

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Zementwerk in Brandenburg

Zement:
“Ein sich mit zunehmendem Treibhauseffekt verschärfendes Problem ist allerdings der hohe Ausstoß von Kohlendioxid. Weltweit werden jährlich 4,1 Milliarden Tonnen Zement hergestellt, der im Mittel etwa 60 % CaO enthält. Damit ergibt sich durch das Freisetzen des im Kalk gebundenen Kohlendioxids, selbst bei optimaler Prozessführung, ein Ausstoß von mindestens drei Milliarden Tonnen CO2 oder etwa 6 % des jährlichen CO2-Ausstoßes.”
https://de.wikipedia.org/wiki/Zement

2018-08-22

Das Dach des Haupttelegrafenamtes

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Das ehemalige Haupttelegrafenamt in Berlin-Mitte, zwischen der Oranienburger Straße, der Monbijoustraße und der Ziegelstraße wurde 2001 vom Investor Ernst Freiberger gekauft. Nach 17 Jahren Leerstand wird das Gebäude jetzt zu einem Hotel, für Luxuswohnungen, Büros und Läden umgebaut.

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Jetzt wurden Teile des Dachs abgebaut.

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Das Dach von innen, gesehen 2014:

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Wie gut Freiberger eine Altbausanierung kann, konnte man an der von ihm auch gekauften ehemaligen Unifrauenklinik beobachten: nachdem 2015 die Sanierung erstmal abgeschlossen war, wird seit 2017 (bis heute) wieder saniert.

siehe auch:

http://auguststrasse-berlin-mitte.de/haupttelegraphenamt-und-frauenklinik-der-charite-freiberger-holding

2018-08-15

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