AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Fassadengestaltung

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Die Sanierung der WBM Plattenbauten Auguststraße / Rosenthaler Straße gehen weiter.

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An der Auguststraße 46 wurde ein Probeanstrich in verschiedenen Farbtönen angebracht.
Die Keramikfliesen in diesen dunklen Grau sollen wohl Spandauer-Vorstadt-stylisch sein.

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siehe auch: http://auguststrasse-berlin-mitte.de/alles-zukleben

2015-07-01

Eine Berlinerin unter lauter Berlin-Touristen

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“Ich liebe die Auguststrasse - immer dann wenn ich Urlaub von Berlin brauche, aber keine Zeit habe zu verreisen,” so, die Anmoderation des rbb Abendschau-Beitrags ‘Lieblingsstraßen der Abendschau-Reporter’, “dann gehts hier hin; eine Berlinerin unter lauter Berlin-Touristen. Die Auguststrasse ist mittlerweile fast so ein Anziehungspunkt wie das Brandenburger Tor. Warum hier alle hin wollen ? - Es ist sehr viel Kunst hier unterwegs …”

Die Betreiber des ‘Clärchens Ballhaus’ und der Strandbar Mitte im Monbijoupark wollen einen anderen Eindruck vermitteln und verklären die Situation der AnwohnerInnen, Clärchen Ballhaus sei “fast wie das Wirtshaus des Dorfes und wenn dann ein paar Touristen dazu kommen, die sozusagen die internationale Mischung herstellen, ist es meistens eine schöne runde Sache.”

Lieblingsstraßen: Auguststraße, Mitte:
https://www.youtube.com/watch?v=UN7QhtJGJRo&list=PLD3DFpjgFy1aOUzNStBbeznz_1RozELVV&index=10

2015-06-14

Dark tourism

“Wenn tagtäglich tausende Touristen durch die Stadt ziehen, lässt das die Geschichtswissenschaft nicht unbeeindruckt. Historiker beschäftigen sich nicht nur mit der Geschichte des Reisens. Auch der aktuelle Geschichtstourismus spielt eine zentrale Rolle – als Teil der Public History. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Zusammenhang von Vergangenheit und Image der Stadt: Wie lässt sich die große Anziehungskraft historisch belasteter Orte erklären? Das Reisen an Orte, die mit Tod, Leiden und Grauen assoziiert werden, wird als Dark Tourism bezeichnet. (…)

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Ausstellungsgelände “Topographie des Terrors” - Im Hintergrund das Bundesministerium der Finanzen, (das ehemalige Reichsluftfahrtministerium und spätere Haus der Ministerien der Deutschen Demokratischen Republik). Dazwischen ein Reststück der Berliner Mauer

Erst Ende der siebziger Jahre deckten die Berliner Geschichtswerkstatt und andere Initiativen die Geschichte der nationalsozialistischen Terrorzentrale auf. Zur Internationalen Bauausstellung von 1984/87 entstand im „zentralen“ Bereich an der Mauer eine Geschichtslandschaft. Ausgrabungen gaben 1985/86 Teile der ehemaligen Folterkeller frei. Dies hatte vor allem eine symbolische Dimension, denn die Kellermauern gaben nur wenige Informationen preis. Es ging um die Aufdeckung des Verschütteten und die besondere Kraft authentischer Spuren, mochten sie materiell auch noch so unbedeutend sein.(…) Der Fall der Berliner Mauer trug auf doppelte Weise zum Erfolg dieses Ortes bei. (…) Beide deutschen Diktaturen sind so auf engstem Raum „erfahrbar“, was manche Touristen überfordert: Legendär sind interessierte Nachfragen, warum Hitler eigentlich die Mauer gebaut habe.(…) So haben alternative Projekte zur Touristifizierung Berlins als „Rom der Zeitgeschichte“ beigetragen. Mit Blick auf die großen kommerziellen Potenziale des Berliner Geschichtstourismus treibt die landeseigene Kulturprojekte Berlin GmbH die Eventisierung der Geschichtskultur weiter voran.” (1)

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Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen jüdischen Altersheim, Große Hamburger Straße

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“Am 11. April 1942 wurde die Jüdische Schule auf Veranlassung des Reichssicherheitshauptamts geräumt und am 30. Juni endgültig geschlossen. Die Schule und das benachbarte Altersheim wurden ab nun von der Gestapo als Sammellager eingerichtet, von dem aus Zehntausende jüdische Bürger in das KZ Theresienstadt und das KZ Auschwitz deportiert und ermordet wurden. Das Altersheim wurde 1943 zerstört und nach Kriegsende enttrümmert. An dieser Stelle befindet sich heute der Eingang zum alten jüdischen Friedhof, der damals direkt hinter dem Heim lag.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Hamburger_Stra%C3%9Fe

Text (1): Hanno Hochmuth
Vortrag auf der Tagung “Schattenorte. Stadtimage und Vergangenheitslast”, Potsdam-Museum/ZZF Potsdam, Potsdam, 12.2.2015.
Der am 13.2.2015 im Tagesspiegel erschienene Artikel Die Attraktion der Schattenorte von Hanno Hochmuth basiert auf diesem Vortrag.
http://www.tagesspiegel.de/wissen/berlin-inszeniert-seine-geschichte-die-attraktion-der-schattenorte/11366582.html

2015-06-08

Kunscht und Generalstreik

alias generalstreik
gesehen in der Auguststrasse

“Häufig bilden schwerwiegende ökonomische Ungerechtigkeiten oder soziale Unruhen die auslösenden Motive für einen Generalstreik.(…)
Der größte Generalstreik der neueren europäischen Geschichte – der erste wilde Generalstreik überhaupt – waren die Mai-Unruhen 1968 in Frankreich. “(Wikipedia)
Generalstreik erst 2020 ? Schwerwiegende ökonomische Ungerechtigkeiten werden seit Jahren immer größer.

Alias Neue Arbeit von ALIAS

Baustellenabsperrungen ohne Baustelle für Werbung einer Kunstinstitution der Auguststrasse

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SP38
SP38 - no money no art

2015-06-05

Spreeuferweg am Forum Museumsinsel

War die letzten Wochen in anderen Gefilden (was auch mal schön ist), darum erst jetzt zum Kommentar von Volker Niess hier auf der Seite:

Der Spreeuferweg zwischen Tucholskystraße und Monbijoustraße bleibt bis voraussichtlich 07.08.2015 gesperrt.
“Die Arbeiten werden als Wiederherstellungs- und Aufwertungsmaßnahme im Anschluss an die Sanierung der Gebäude der ehemaligen Universitätsfrauenklinik der Charite und der Sanierung des Simon-Palais im Rahmen des Bauvorhabens Forum Museumsinsel durchgeführt.
Die Flächen werden in Abstimmung mit dem Bezirk Mitte, dem Straßen und Grünflächenamt, wiederhergestellt, freiraumplanerisch überarbeitet und aufgewertet,” so eine Pressemitteilung des Bezirksamtes Mitte.
In das Gebäude der ehemaligen Universitätsfrauenklinik der Charite wird bald als Hauptmieter die Telekom Akademie einziehen und das Simon-Palais, einst Krankenstation für Frauen und Mädchen, “die keine Unterstützung durch öffentliche Mittel bekommen”, wird ein Gebäude mit “ex­klusiven ein- und zweigeschossigen Stadtwohnungen.”

Spreeuferweg am Forum Museumsinsel

Spreeuferweg am Forum Museumsinsel
Das Simon-Palais

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Gebäude der ehemaligen Universitätsfrauenklinik der Charite

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siehe auch:

http://auguststrasse-berlin-mitte.de/die-privatisierte-stadt-forum-museumsinsel

2015-05-28

Ausstellung Straßengeflüster - Bilder vom Scheunenviertel aus der DDR- und Wendezeit

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“Gehst Du eine Straße bewusst entlang, eine Straße, die dir vertraut zu sein scheint, erlebst du aufeinmal, dass hier oder da etwas zu dir leise zu Flüstern scheint. Viele immer mehr werdende Stolpersteine, im Pflaster messingfarben leuchtend, erinnern dich an Unvorstellbares, das in dieser Straße, Stadt und Land geschah. Alte Häuser verändern ihr äußeres wiederholt. Inschriften geben Rätsel auf. Grünflächen inmitten geschlossener Häuserzeilen, warum?
Viel wird vom Scheunenviertel erzählt. Aber wo war es wirklich, wer wohnte einst dort, was erzählt man davon?
Mittendrin die Verlohrene Straße. War das etwa eine Straße der Verlorenen? Wer oder wo oder was ist Almstadt?
Eine Schendel Gasse mitten in Berlin? Wo ist das blau/weiße Straßenschild dieser Gasse geblieben?
“Straßengeflüster” erzählt als eine Ausstellung in Bild und Wort vom Wachsen und Werden eines Viertels, dem sogenannten “Scheunenviertel”, von seinen Veränderungen vor und um die Wendezeit, von den Menschen und ihrem Leben in den Häusern.”

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Mehr als ein Dutzend junger Studierender der TU Berlin haben u. a. die Weinmeister- Münz-, Mulack-, Almstadt-, Max-Beer- und Steinstraße im “Scheunenviertel” in der Spandauer Vorstadt von ihrer Anlegung bis zur Gegenwart untersucht. Deren Erfahrungen und die Bilder von Klaus Bädicker, als einstiger Mitarbeiter und Fotograf der Kommunalen Wohnungsverwaltung Berlin-Mitte in der DDR-Zeit von 1984 bis kurz nach der Wende, wollen dem Besucher dieser Ausstellung “was ins Auge und Ohr flüstern”.

Andreas Ulrich (Moderator beim rbb und radioeins) wird als Freund und Kenner der Berliner Mitte am 15. April ab 19 Uhr im Raum 1.02 im Erdgeschoss der Volkshochschule Menschen interviewen, die hier einstmals lebten oder immer noch wohnen, arbeiteten oder das Viertel mit zu rekonstruieren halfen, es einfach nur oder eben deshalb lieben. Es wird an diesem Abend auch einen kleinen Büchertisch vom “Sonnenhaus” mit auserlesener Berlin-Literatur geben.

Begleitend zur Ausstellung werden zwei verschiedene Führungen am Samstag, den 18.04.2015 durch das “Sophienviertel” und am 25.04.2015 durch das “Scheunenviertel” jeweils ab 16 Uhr angeboten. Treffpunkt: Koppenplatz, Denkmal. Teilnahme natürlich kostenfrei.

Eine Ausstellung in der Volkshochschule Berlin Mitte • Linienstraße 162 • 10115 Berlin
Ausstellungseröffnung am 15. April 2015, 19 Uhr
Die Ausstellung ist vom 15. April bis 30. August 2015 zu den Öffnungszeiten der VHS Linienstraße zu sehen.

2015-04-09

Baustellenabsperrungen ohne Baustelle

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Für Arbeiten an den Leitungsnetzen gibt es zur Zeit wieder mehrere Baustellenabsperrungen in der Auguststrasse.
Wochenlang bleibt abgesperrt, ohne das Arbeiten stattfinden.

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Ich bin dafür, das noch mehr Absperrungen dauerhaft eingerichtet werden - da könnte man doch gut Pflanzenkübel und Sitzgelegenheiten aufstellen um in der Abendsonne zu sitzen.
Oder Sandkisten für Kinder.
Autos nehmen in der engen Straße viel zu viel Platz ein. Darum: Auguststraße AUTOFREI !

siehe auch:

http://auguststrasse-berlin-mitte.de/die-stadt-und-das-auto
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/tempo-10-zone-oder-besser-gleich-autofrei
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/spielplatz-strasse

2015-03-27

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