AUGUSTSTRASSE                            Keine Kunst

Werbe-Overkill

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“In Berlin hat die Werbung inzwischen ebenfalls schreckliche Ausmaße angenommen: An den Straßen und Plätzen werden immer mehr Werbeplakate aufgestellt, in den U-Bahnhöfen sogar schon die Fußböden mit Werbeplakaten beklebt. Auf Hochhäusern drehen sich riesige Mercedessterne. Hinzu kommt die Werbung an Bussen und Bahnen, die riesige Blow-up-Werbung an Brandmauern und Baugerüsten und die vielen wahllos auf alle möglichen Freiflächen und Pfähle geklebten Veranstaltungsplakate.(…)
Die Stadt werde von Plakat-, Licht- und Display-Werbung geradezu „überflutet“, sagen die Ini­tiatoren von „Berlin Werbefrei“, die mit einem neuen Volksbegehren, das möglicherweise in einen Volksentscheid mündet, die Werbung im Berliner Stadtbild auf ein allgemein verträgliches Maß zurechtstutzen und einer „unkontrollierten Ausbreitung“ zuvorkommen wollen. Der Titel des neuen Gesetzes lautet: „Gesetz zur Regulierung von Werbung in öffentlichen Einrichtungen und im öffentlichen Raum“ oder kurz „Antikommodifizierungsgesetz“ (AntiKommG).”
http://www.taz.de/Kleine-Kulturgeschichte-der-Werbung/!5450748/

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Wenn nur ein Werbetreibender den ganzen Bahnhof plakatiert: vor ein paar Wochen war am U-Bahnhof Mehringdamm sogar der Fußboden mit diesen Plakaten beklebt.

Dagegen hilt nur noch massives Adbusting.
siehe auch: https://berlin-werbefrei.de/

2017-10-19

Geklebtes und Gesprühtes

Auch wenn sich die street artists rar machen in den letzten Jahren - in der Auguststraße und Umgebung gibt es doch noch Arbeiten zu sehen.

Zum Beispiel Alias:

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Auguststraße

und der treuste street artist der Auguststrasse, SP-38. Danke ! :

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Auguststraße, Sep. 2017

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Kleine Auguststraße

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Das seit vielen Jahren leerstehende ehemalige Israelitisches Krankenheim - Torstraße 146, Linienstraße 86 - gut geeignet für Street Art Arbeiten.

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Linienstraße 86

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Torstraße 146, Sep. 2014

siehe dazu auch: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09080097

2017-10-14

update 2017-10-19: Gedankenstrich in die erste Zeile eingefügt

Tucholskystraße ohne Asphalt

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Die Tucholskystraße an der Ecke Auguststraße wird alle paar Monate aufgerissen für Arbeiten an den Netzen.
Wäre doch gut den Beton und Asphalt einfach weg zu lassen, kostengünstiger für die Netzbetreiber und schön für uns Anwohner zum Sitzen und für die Kinder zum Spielen.

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2017-09-27

Grundwasserabsenkung und das Warschau Berliner Urstromtal

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Das war eine komplizierte Baustelle für die Gasag: eigentlich sollte nur die in die Jahre gekommene Absperrarmatur einer (Haupt-)Gastransportleitung gewechselt werden, doch der Grundwasseranstieg in Berlin der letzten Jahrzehnte erforderte umfangreiche Grundwasserabsenkungsmaßnahmen.

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Die Absperrarmatur

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Seit der Wende und der Abwicklung industrieller Großbetriebe hat sich der Trinkwasserverbrauch in Berlin fast halbiert. Dazu kamen noch “sparsame Geräte und ein Umdenken in der Bevölkerung” http://www.berliner-zeitung.de/4464108

In Berlin wird das Trinkwasser durch innerstädtische Brunnen aus dem Grundwasser gewonnen.
Und der Anstieg und die Bewegung des Grundwassers liegt an der geologischen Zusammensetzung der Bodenschichten.

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Beim roten Punkt die Baustelle an der Ecke Nostitzstraße/Gneisenaustraße

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Hier eine virtuelle Bohrung mit den Bodenschichten an diesen Punkt

Die ganzen hochverdichteten Innenstadtbezirke liegen im Warschau Berliner Urstromtal - und da ist der Grundwasseranstieg am stärksten.

http://berlin.geo-3d.de/berlin3d/portal/

“Das in nahezu ostwestlicher Richtung verlaufende Warschau-Berliner Urstromtal trennt die Barnim-Hochfläche im Norden von der Teltow-Hochfläche und der Nauener Platte im Süden der Stadt. Die Geländehöhen des Urstromtales betragen 30 bis 40 m NN, während die Hochflächen durchschnittlich 40 bis 60 m über NN liegen. Einzelne Höhen erheben sich bis über 100 Meter über das Meeresniveau.
In Berlin ist der Porenraum der überwiegend sandig und kiesigen Sedimente der oberen 150 bis 200 Metern vollständig bis nahe an die Oberfläche mit Grundwasser erfüllt, das zur Trinkwasserversorgung der Stadt genutzt wird. Der Abstand vom Grundwasser bis zur Geländeoberkante (Flurabstand) schwankt je nach Morphologie und Geologie zwischen 0 m und wenigen Metern im Urstromtal sowie fünf bis über 30 Meter auf den Hochflächen ”
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/umweltatlas/d214_03.htm

Dazu ist auch ein Video entstanden:

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https://www.youtube.com/watch?v=NpIGxBBrbyI&html5=

2017-09-14

Tele Columbus ist offline in der Auguststrasse

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Seit Freitag Mittag war mitten in einen IP-Telefonat der Internetzugang unterbrochen.

Die Unternehmenskommunikation von Tele Columbus ist grausam.
Nach Eröffnung eines Störungstickets kam diese Mail:
“Sehr geehrte Kundin,
sehr geehrter Kunde,

wir bestätigen Ihnen den Eingang Ihrer Nachricht. Die Bearbeitung Ihres Anliegens kann vorübergehend aufgrund eines erhöhten E-Mail Aufkommens einige Tage in Anspruch nehmen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.”

Dann Anruf bei Tele Columbus: nach 20 min in der Warteschleife aus der Leitung geschmissen. Beim 2. Versuch dann doch einen kommunikativen Kundenbetreuer, sprach von einen Tiefbauschaden an der Kopfstelle 12907.

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Die Ecke Tucholskystraße/Auguststraße ist zur Zeit wieder aufgebuddelt, dabei haben sie wohl die im November 2013 verlegten neuen Glasfaserkabeln erwischt.

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Verlegung neuer Glasfaserkabel im November 2013 in der Tucholskystraße

2017-08-26

Rund um das Schönhauser Tor

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Dieses Transparent hing 1994 an der Baustelle des Gebäudes Torstraße 49.

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Zur Zeit verschwinden die letzten Brachen rund um das Schönhauser Tor. Die Freifläche an der Torstrasse wird durch den neuen Verlagssitz des Suhrkamp Verlags zugebaut. Architekt ist Roger Bundschuh, der schon das Haus gegenüber entworfen hat.

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Ein neues Amano-Hotel ist auch seit einiger Zeit fertiggestellt.

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In der Linienstraße 220 geht es so einförmig weiter, wie in den letzten Jahren. Dabei war die Linienstraße (auch wegen des Lichteinfalls) mal so eine angenehme Straße.

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“Die Architektur bot von jeher den Prototyp eines Kunstwerks, dessen Rezeption in der Zerstreuung und durch das Kollektivum erfolgt. Die Gesetze ihrer Rezeption sind die lehrreichsten.

(…) Bauten werden auf doppelte Art rezipiert: durch Gebrauch und deren Wahrnehmung. Oder besser gesagt: taktil und optisch. Es gibt von solcher Rezeption keinen Begriff, wenn man sie sich nach Art der gesammelten vorstellt, wie sie z. B. Reisenden vor berühmten Bauten geläufig ist. Es besteht nämlich auf der taktilen Seite keinerlei Gegenstück zu dem, was auf der optischen die Kontemplation ist. Die taktile Rezeption erfolgt nicht sowohl auf dem Wege der Aufmerksamkeit als auf dem der Gewohnheit. Der Architektur gegenüber bestimmt diese letztere weitgehend sogar die optische Rezeption. Auch sie findet von Hause aus viel weniger in einem gespannten Aufmerken als in einem beiläufigen Bemerken statt. Diese an der Architektur gebildete Rezeption hat aber unter gewissen Umständen kanonischen Wert. Denn: Die Aufgaben, welche in geschichtlichen Wendezeiten dem menschlichen Wahrnehmungsapparat gestellt werden, sind auf dem Wege der bloßen Optik, also der Kontemplation, gar nicht zu lösen. Sie werden allmählich nach Anleitung der taktilen Rezeption, durch Gewöhnung, bewältigt.”
Walter Benjamin-Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit

siehe auch:
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/linienstrasse-ecke-rueckertstrasse
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/neubauten-im-denkmalkontext-linienstrasse-219
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/linienstr-216-217
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/linienstrasse-216

2017-08-22

Es gibt den sauberen Diesel

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gesehen in der Torstraße

Im Moment mein Lieblingswahlplakat.

2017-08-22

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